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Dynamo Dresden: Keeper Kirsten hadert mit dem weichen Platz

Dynamo Dresden: Keeper Kirsten hadert mit dem weichen Platz

"Vier Punkte in zwei Spielen - ich denke, darauf lässt sich aufbauen", versuchte sich Benjamin Kirsten sofort nach dem Abpfiff wieder in positivem Denken. Dynamos Stammtorwart schaute nach dem 1:1-Unentschieden in Ingolstadt trotzdem alles andere als glücklich drein.

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Benjamin Kirsten

Quelle: Thomas Eisenhuth

Mit ernster Miene kam er in die Mixed-Zone, stellte sich professionell den wartenden Medienvertretern. Längst ahnte der Keeper, worauf er angesprochen werden würde. Es ärgerte ihn auch selbst am meisten, was da vor der Ingolstädter Führung passiert war.

"Ich habe heute einfach mal Pech gehabt", kommentierte der 25-Jährige seinen Ausrutscher, "da geht der Ball eben mal nicht ins Aus, sondern zum Gegner." Bedauerlicherweise sei der Platz aufgeweicht gewesen, das habe den Fauxpas begünstigt. Was er denn hätte tun können, um ihn zu verhindern, fragte er die Journalisten und wartete deren Antwort gar nicht ab. Er gab sie lieber gleich selbst: "Wenn ich diese Szene so analysiere, wüsste ich nicht, was ich hätte anders machen sollen. Für mich gibt es da keinen Ansatz. Ich kann mir auch 20-Millimeter-Stollen an die Schuhe machen. Dann darf der Schiedsrichter mich aber leider nicht mehr spielen lassen."

Trainer Peter Pacult stellte zwar nüchtern fest: "Das 1:0 haben wir selbst geschossen", doch einen Vorwurf machte er seinem Schlussmann nicht. Zumindest nicht öffentlich. Stattdessen gab es Trost von den Mannschaftskollegen. Sebastian Schuppan gab zu: "Keiner ist fehlerfrei. Wir haben das Ding ausgebügelt." Er freute sich: "Heute waren elf Kerle auf dem Platz, die sich zusammengerauft haben, für den einen Punkt gekämpft haben." Auch Sportchef Steffen Menze sah in Kirstens Patzer kein Drama: "Das ist unglücklich, durch so einen Fehler in Rückstand zu geraten. Ab dem Zeitpunkt hat die Mannschaft alles gegeben, um wieder zurückzukommen." Besonders dankbar war Kirsten dennoch seinem Kniffel-Spielpartner Tobias Müller: "Er kam rein, hat für frischen Wind gesorgt und den Pass zum 1:1 gemacht."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.02.2013

Barth, Olaf

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