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Dynamo Dresden: Kapitän Koch soll länger bleiben

Dynamo Dresden: Kapitän Koch soll länger bleiben

Sechs Wochen haben sie geschuftet, floss der Schweiß nahezu täglich von der Stirn, mussten sie in Testspielen, in denen es meist um nicht viel ging, antreten.

Dresden .

Von TINA HOFMANN

Heute 15.30 Uhr wird es nun endlich ernst, wenn die Fußballer von Dynamo beim VfL Bochum in die neue Zweitliga-Saison starten. An den ersten Spieltagen herrscht oft noch Ungewissheit über die eigene Stärke und das Niveau der Gegner. Robert Koch, der Dynamo nun als Kapitän aufs Feld führt, strotzt dennoch vor Selbstbewusstsein. "Wir fahren mit einer starken und breiten Brust nach Bochum und wollen mindestens einen, wenn nicht alle drei Punkte holen", macht der 26-Jährige klar. Mit der Klubführung verhandelt Koch derzeit über eine vorzeitige Verlängerung seines im Sommer 2013 auslaufenden Vertrags in Dresden - zu verbesserten Konditionen. Damit käme etwas Ruhe rein, wären alle Abwanderungs-Diskussionen beendet.

Den Flug nach Düsseldorf (von dort ging es mit dem neuen Bus weiter) traten die Schwarz-Gelben gestern ohne Markus Scholz (Außenbanddehnung im Knie), Cristian Fiel (Infekt) und Lars Jungnickel (muskuläre Probleme) an. In Dresden bleiben mussten zudem die nicht für den Kader berücksichtigten Florian Jungwirth, Toni Leistner und Tobias Müller.

Dass die Dynamos gleich im ersten Spiel auf Zlatko Dedic treffen, der nach dem einjährigen Ausleihgeschäft wieder zurück in den Ruhrpott musste, findet Ralf Loose spannend. "Er hat sich im letzten Testspiel hochmotiviert gezeigt. Vielleicht will er sich auch noch für andere Vereine empfehlen, um vom VfL wegzukommen. So ganz klar ist die Situation dort offenbar nicht. Wir wissen, dass er ein Stürmer ist, der gern hinfällt und versucht, Freistöße und Elfmeter zu schinden. Ich hoffe, dass der Schiedsrichter das weiß und richtig ahnden wird", meint der Dynamo-Coach.

Die zwei Siege gegen die Bochumer aus der Vorsaison machen die Loose-Elf ein wenig siegessicher, auch wenn auf der eigenen Seite noch Fragezeichen stehen. So wird Mickael Poté wohl im Sturm allein auflaufen, weil Pavel Fort noch nicht aus seinem Formtief gefunden hat. Auch im Mittelfeld ist die Besetzung noch offen. Der Trainer wünscht sich neben Kampf vor allem die Entwicklung der spielerischen Komponente. "Wir wollen das Spiel pflegen, den Gegner möglichst weit von unserem Tor weghalten, selbst Akzente nach vorn setzen", umreißt er seine Vorstellungen.

Auch wenn der Auftakt in Bochum misslingt, soll Ruhe bewahrt werden. "Unser Kader ist noch nicht komplett, wir haben noch Geld übrig und wollen uns verstärken", sagt Loose. In der vergangenen Saison ging das Konzept auf, schlugen die Last-Minute-Verpflichtungen wie Poté und Dedic voll ein. Heute Abend wird wohl nur einer von beiden auf einen erfolgreichen Saisonauftakt blicken können.

Am Dienstag bestreitet Dynamo noch ein weiteres Testspiel. Gegner ist ab 18.30 Uhr in Bischofswerda der tschechische Zweitligist Banik Most.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.08.2012

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