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Dynamo-Dresden-Fans pilgern zum Vereinsfest am Stadion

Dynamo-Dresden-Fans pilgern zum Vereinsfest am Stadion

Etwa 3000 Anhänger von Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden haben am Sonnabend das Vereinsfest im und am Stadion besucht. Highlight des Festes waren der Besuch des neuen Trainers Olaf Janßen sowie die Stadionführungen.

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Der neue Dynamo-Cheftrainer Olaf Janßen stand Stadionsprecher Peter Hauskeller Rede und Antwort.

Quelle: Tanja Tröger

Am Treffpunkt für die Führungen warteten die Fans in einer langen Schlange geduldig, bis sie die „heiligen Hallen“ ihres Stadions betreten durften.

Eine weitere Menschentraube sammelte sich gegen 14.15 Uhr unter der alten Anzeigetafel am K-Block. Grund war die Ankunft des neuen Dynamo-Cheftrainers Olaf Janßen, der gut gelaunt und im Sportdress vom Training kam. Stadionsprecher Peter Hauskeller interviewte den „Neuen“ zu dessen Aufgabe, seinen Zielen und dem Konzept, mit dem er die Sportgemeinschaft von Platz 18 holen will. Insbesondere die Mannschaftsbildung und den Teamgeist will Janssen fördern, indem er seine Spieler in alle Entscheidungsprozesse einbezieht. Zudem wolle er einfordern, dass „die Jungs, die nicht deutsch sprechen“, die Sprache lernen, damit sie sich auf dem Feld besser mit ihren Kameraden verständigen können.

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Tausende SGD-Anhänger feierten ihren Verein im und am Stadion.

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Trainer Janßen, der sich selbst als „akribischen Arbeiter“ bezeichnete, will auch das Spiel in Ballbesitz trainieren und seine Mannschaft zu mehr Aktivität auf dem Rasen animieren. Er freue sich auf die „reizvolle und spannende Aufgabe“ und sei „tausendprozentig überzeugt“, dass sie gelinge. Schließlich wolle er den Menschen, die den Verein schon jahrelang treu unterstützen, wieder ein paar Feierstunden ermöglichen. Die Fans hörten’s gern und applaudierten warmherzig – und Janßen lobte seinerseits die Anhänger, weil sie ihn freundlich und offen empfangen hätten. Ehe er allerdings richtig in Dresden Fuß ankomme, müsse er erst mal Schlaf nachholen und einige Dinge regeln: „Wer jetzt in mein Hotelzimmer kommt, der denkt, da ist ein Messie eingezogen“, ulkte der Trainer.

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Matthias Conrad, Betreiber des Fotoblogs www.sw-dynamo.de, dokumentiert SGD-Graffiti.

Quelle: Tanja Tröger

Spaß hatten auch die Fan-Mannschaften, die auf dem Kunstrasenplatz hinter dem Stadion die Dynamo-Meisterschaft austrugen. Da kickten beispielsweise die Freitaler SGD-Jünger unter dem Namen „Forever true love“, die „Urkraft-United“-Truppe und die „schwarz-gelben Halunken“.

Ganz im Zeichen der SGD stand auch die Fotoausstellung hinter dem K-Block. Hobbyfotograf Matthias Conrad dokumentiert seit etwa anderthalb Jahren die Dynamo-Graffiti, die überall im Dresdner Stadtbild zu sehen sind. Er macht stilvolle Schwarz-Weiß-Aufnahmen, ganz klassisch mit einer analogen Kamera, und veröffentlicht die Bilder auf seinem Blog.

ttr

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