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Dynamo Dresden: Fans im K-Block erhalten neue Trommel und Podest

Dynamo Dresden: Fans im K-Block erhalten neue Trommel und Podest

Die Fans von Dynamo Dresden können sich im K-Block über eine neue Trommel freuen. Auf diese Weise möchte Trommler „Matze“ die Spiele seiner Lieblingsmannschaft noch lautstarker begleiten.

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Trommler "Matze" ist sehr zufrieden mit seiner neuen Trommel.

Quelle: Privat

„Wir wollten uns verbessern, weil die alte Trommel nur im alten Stadion mit etwa 2000 Fans im K-Block wirkungsvoll war. Heute sind es 9000. Aus diesem Grund brauchten wir unbedingt eine neue Trommel“, berichtet der 27-Jährige.

Damit das neue Instrument, das etwa 2000 Euro gekostet hat und gegenüber der alten Trommel mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern ungefähr doppelt so groß ist, im K-Block Platz findet, musste der bestehende Kapo-Turm erweitert werden. Diese Aufgabe übernahm der Maschinen- und Anlagenmonteur Falko Tischendorf, der seit 1977 eingefleischter Dynamo-Fan ist.

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Metallbaumeister Falko Tischendorf kümmerte sich darum, dass der Trommler einen neuen Kapo-Turm bekam.

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„Wir haben am Dienstag den neuen Kapo-Turm, der ungefähr sechs Meter lang ist, in der Werkstatt vorbereitet und Mittwochvormittag innerhalb von zweieinhalb Stunden im Stadion aufgebaut“, so Tischendorf gegenüber DNN-Online. Der Turm auf dessen von vorne gesehen rechter Seite der Trommler Platz findet, sei zwar groß und bullig, lasse sich aber gut zerlegen und transportieren, erklärt der Monteur.

Die genauen Kosten für die Innovation kann er gar nicht so leicht benennen, da neben den Materialkosten jede Menge Freizeit in das Projekt investiert wurde. „Wenn ich den Kapo-Turm für einen Kunden hergestellt hätte, müsste er inklusive der Arbeitskosten mindestens 600 Euro bezahlen“, schätzt der 46-Jährige.

Trotz der Vorfreude über die neue Trommel samt Turm bleibt allerdings ein kleines Problem. Trommler Matze, der bereits sei zehn Jahren die Dynamo-Fans erfreut, kann am Freitag voraussichtlich nicht zum Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern kommen, weil er arbeiten muss. „Er meinte zwar, er könne die Schicht tauschen, aber gegenwärtig sieht es nicht so aus“, so Tischendorf über die Premiere der neuen Anlage.

STH

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