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Dynamo Dresden: Dathe soll Menze bei der Kaderplanung unterstützen

Dynamo Dresden: Dathe soll Menze bei der Kaderplanung unterstützen

Dynamo Dresden hat die vergangene Saison ausgiebig analysiert und erste Konsequenzen gezogen. Trainer Peter Pacult und Sportchef Steffen Menze werden künftig - wie bereits gemeldet - von Aufsichtsrat Thomas Dathe unterstützt, wenn Neuverpflichtungen getätigt werden sollen.

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Trainer Peter Pacult und Sportchef Steffen Menze werden künftig von Aufsichtsrat Thomas Dathe (l) unterstützt, wenn Neuverpflichtungen getätigt werden sollen.

Quelle: Archiv

Der Immobilien-Unternehmer und frühere Präsident des DSC Fußball 98 wird eine Arbeitsgruppe bilden, die aus sportfachlich kompetenten Personen bestehen und dem Verein bei der Zusammenstellung des Spielerkaders hilfreich zur Seite stehen soll.

"Jeder Spieler, der von Peter Pacult und Steffen Menze verpflichtet wird, bedarf vorher der Einwilligung der Arbeitsgruppe", sagte Dynamo-Präsident Andreas Ritter auf einer Pressekonferenz am Mittag im Glücksgas-Stadion. Dathe sei damit "kein zahnloser Tiger", ergänzte Ritter. Dathe soll mit seinem Beraterkreis ehrenamtlich arbeiten, Kosten entstünden keine, versicherte der Verein. Verantwortlich für Neuverpflichtungen bleibt aber laut Geschäftsführer Christian Müller in erster Linie Menze.

Dathe solle für ihn wie ein "Sparringspartner" fungieren, er werde für den Aufsichtsrat sprechen, der nicht jedes Mal zusammentreten müsse, um über Personalien zu diskutieren und abzustimmen. "Thomas Dathe kann das allein entscheiden", sagte Ritter, der zugab, dass der Aufsichtsrat mehrheitlich aus sportfremden Personen besteht.

Wie Peter Pacult zu der Regelung steht, war nicht zu erfahren. Pacult ist schon im Urlaub. Ritter glaubt aber: "Ich denke nicht, dass Herr Pacult etwas dagegen hat." Mit Menze sei das Prozedere abgesprochen, der Sportchef war am Montagabend bei der Aufsichtsratssitzung zumindest zeitweise anwesend. Er musste sich einige Kritik anhören, das Kontrollgremium bemängelte vor allem, dass es ihm im Winter nicht gelungen sei, einen konkurrenzfähigen Stürmer zu verpflichten. Außerdem sieht man es nicht gern, wenn Talente wie Marcel Franke den Verein verlassen.

Ritter und Menze übten auch noch einmal Kritik am MDR-Fernsehen, das beim Relegationsrückspiel gegen Osnabrück (2:0) mehrfach gemeldet hatte, Pacult werde nach Spielende in jedem Fall beurlaubt. "Ich empfinde das mindestens als Sabotage", sagte Müller. Man sei "stocksauer", dass das Gerücht so aufkommen konnte. Es habe Dynamo an diesem Abend und darüber hinaus schwer geschadet. Er hoffe aber, dass Pacult nicht allzu sehr beschädigt sei: "Er ist kein Trainer auf Abruf." Man habe dem Österreicher das Vertrauen ausgesprochen.

Ob der Pirnaer Tom Stohn künftig wieder den Job des Co-Trainers übernimmt, steht noch nicht fest. "Wenn Pacult das wünscht, wird darüber zu reden sein", sagte Andreas Ritter. Bislang seien aber keine Änderungen im Betreuerteam vorgesehen.

JOL

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