Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dynamo Dresden: Benjamin Kirsten -eine wahre Nummer 1

Dynamo Dresden: Benjamin Kirsten -eine wahre Nummer 1

Das ist keine Überraschung: Der wertvollste Spieler des Herbstes bei Dynamo war der Torwart. Benjamin Kirsten führt die DNN-Rangliste nach 19 von 34 Saisonspielen mit klarem Vorsprung an.

Dresden.

Von Thomas Scholze

Trotz der 29 Gegentore (im letzten Jahr hatte Dynamo zum gleichen Zeitpunkt sogar schon 34 kassiert) absolvierte der 25-Jährige eine überzeugende Hinrunde, leistete sich kaum Fehler und krallte sich auch den einen oder anderen "unhaltbaren Ball". Dafür gab es im Durchschnitt die Bestnote 2,61. Zweimal kam Benjamin Kirsten ohne Gegentor über die Runden. In 18 von 19 Partien war Kirsten die kompletten 90 Minuten dabei, nur in der Partie bei Hertha BSC wurde er von Florian Fromlowitz vertreten, der in Berlin den Ernstfall für seinen Pokaleinsatz in Hannover proben durfte.

Wichtig auch: Benjamin Kirsten zeigte sich immer ruhig und besonnen, behielt (anders als etliche seiner Kollegen) auch in kritischen Situationen die Nerven. So kassierte der junge Familienvater im ganzen Saisonverlauf erst eine gelbe Karte, bei insgesamt mehr als 30 Verwarnungen und "stolzen" sieben Platzverweisen für schwarz-gelbe Kicker eine positive Ausnahme. Die Kirsten-Zweifler werden immer weniger. "Ein paar Zentimeter zu klein" ist genauso vergessen wie die "großen Fußstapfen des Vaters". Egal, wen Dynamo als Torwart-Konkurrenten verpflichtet, Kirsten setzt sich durch. Benni ist kein kleiner Ulf mehr, der Mann mit der 13 auf dem Trikot ist eine wahre Nummer eins.

Nummer zwei und drei der Rangliste sind zwei Franzosen; zum einen Dynamos offensive "Lebensversicherung", der Sechs-Tore-Mann Mickael Poté mit der Durchschnittsnote 3,06, zum anderen sein Abwehrkollege Cheikh Gueye. Der 25-Jährige verdankt seinen guten Ranglistenplatz seiner Dauerpräsenz. In allen 19 Spielen war Gueye mit von der Partie, wurde nur einmal ausgewechselt, war 1689 Minuten und damit die meisten aller 24 eingesetzten Spieler dabei. Seine Leistungen waren aber schwankend, die Durchschnittsnote von 3,82 ist tatsächlich nur Durchschnitt, eher darunter. Im letzten Spiel vor Weihnachten gelang Cheikh Gueye in München sein erster Saisontreffer, vielleicht der Anfang eines Aufwärtstrends.

Gueye gehörte auch schon am Ende der Vorsaison zu den Top 3 der Dynamo-Rangliste. Die beiden anderen sind weit zurückgefallen. Romain Bregerie findet sich vor allem wegen seiner gleich zwei Platzverweise und der folgenden Sperren auf Platz neun wieder, auch die Note (jetzt 3,60 gegenüber 2,90) ist deutlich schlechter als im Sommer. Sogar erst an 15. Stelle taucht der Name von David Solga auf. Bei 13 Einsätzen war der Dauerspieler der Vorsaison (da war er mit 33 Partien der meist beschäftigste Dresdner Kicker) fast immer nur Teilzeitarbeiter, wurde zehnmal eingewechselt.

Von den DNN-Redakteuren gut benotet wurde auch Cristian Fiel (3,04), nachdem ihn Ralf Loose in der Not aus der "Verbannung" holte. Der Routinier bleibt wichtig für Dynamo. Auch unter Peter Pacult?

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.12.2012

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr