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Dynamo Dresden: Aue-Torschütze Sebastian Schuppan im Interview

Dynamo Dresden: Aue-Torschütze Sebastian Schuppan im Interview

Ihr Trainer hat vorab gesagt, er hätte kaum Grund was zu ändern. Er hat mich am Freitag ins Zimmer geholt und gesagt, dass er mir gegen Düsseldorf mal eine Pause geben wollte, weil die letzten Wochen anstrengend waren.

Ihr Trainer hat vorab gesagt, er hätte kaum Grund was zu ändern. Dann hat er doch etwas geändert und Sie gebracht - unter der Bedingung, dass Sie ein Tor schießen?

Er hat mich am Freitag ins Zimmer geholt und gesagt, dass er mir gegen Düsseldorf mal eine Pause geben wollte, weil die letzten Wochen anstrengend waren. Er hat gesagt, ich solle mal wieder ein Tor schießen. Ich habe es versucht. Dass es dann so klappt, ist natürlich ideal.

Sie haben sich Ihr erstes Zweitligator aber fürs richtige Spiel aufgehoben, oder?

Es hat Ewigkeiten gedauert, dafür war es in einem Derby und hat die Fans glücklich gemacht.

Beschreiben Sie einmal die 45. Minute!

Ich hatte schon ein paar mal gesehen, dass der Ball mit Wind etwas länger wurde und schwer einzuschätzen ist. Es war ein perfekter Freistoß von Filip. Ich habe gesehen, dass der Torhüter nicht rauskommt und es noch geschafft, ihn anzuköpfen, aber zum Glück ist der Ball dann doch irgendwie reingegangen.

Warum ist Dynamo erst nach 20, 30 Minuten ins Spiel gekommen?

Weil wir nicht begriffen haben, wie man gegen Aue spielen muss. Wenn man die Bälle auch nur lang bolzt wie Aue und versucht, hier nur mit langem Holz auf gut Glück etwas zu machen, dann ist das nicht unser Spiel. Wir haben zwar Mika vorne, aber er mag es auch lieber, wenn er in die Gasse geschickt wird. Wir haben keinen König vorne, der die Bälle wirklich sehr gut sichert. Als wir es geschafft haben, flach zu spielen, die Auer ins Laufen zu bringen, dann wurde es besser. In der zweiten Halbzeit haben wir es ordentlich gemacht, wobei ich finde, dass wir für ein Auswärtsspiel schon in ein paar sinnlose Konter reingelaufen sind.

Hat sich Ihr ehemaliger Cottbuser Mitspieler Martin Männel beschwert, dass Sie ihm ein Ei ins Nest gelegt haben?

Hat er. Er hat gesagt, dass ich den doch hätte daneben köpfen können, dann wäre Aue doch auch gerettet gewesen. Aber ich habe ihm gesagt: Ich habe dich schon angeköpft, dir einen Pluspunkt gegeben, mehr kann ich nicht machen.

Hatten Sie früher einen besonderen Kontakt zu ihm?

Wir hatten eigentlich alle einen ganz guten Kontakt. Hochscheidt, Hensel, Männel haben ja mit mir zusammengespielt. Der Kontakt ist nie abgebrochen. Das sind gute Jungs und man sieht, Aue ist trotzdem eine richtig harte Zweitliga-Mannschaft. Es ist schwer, hier zu spielen. Deswegen bin ich überzeugt, dass sie den Klassenerhalt schaffen.

Wie viele blaue Flecken habe Sie heute davon getragen?

Blaue Flecken gibt es nur gegen König. Da kommt man wirklich nicht ran, das ist ein Baum von einem Kerl. Wenn du hinter ihm stehst, hast du keine Chance.

Notiert: JOL

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.04.2012

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