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Dressurreiter Steffen Zeibig startet erfolgreich in die Prüfungen von Rio

Paralympics Dressurreiter Steffen Zeibig startet erfolgreich in die Prüfungen von Rio

Seine Stute Feel Good war sehr aufgeregt, doch ihrem Reiter Steffen Zeibig gehorchte sie dennoch – und so fuhr das Duo aus Dresden bei den Paralympics das erste gute Ergebnis ein. Beide hatten ihren Anteil daran, dass die deutsche Equipe auf Platz zwei liegt.

Steffen Zeibig wird mit einer Medaille aus Rio de Janeiro heimkehren.

Quelle: soccerfoto

Rio de Janeiro/Dresden. Der Dresdner Dresssur-Reiter Steffen Zeibig hat bei den Paralympics in Rio einen sehr guten Start hingelegt. Er war maßgeblich daran beteiligt, dass die deutsche Mannschaft nach den ersten Prüfungen in allen fünf Behinderten-Graden auf dem zweiten Platz liegt. Nachdem bereits Alina Rosenberg (Konstanz, Grade Ib) mit Nea’s Daboun und Elke Philipp (Treuchtlingen, Grade Ia) mit Regaliz über 73 Prozent vorgelegt hatten, brachte Steffen Zeibig (Grade II) mit Feel Good mit 71,529 Prozent sein Team endgültig auf Silberkurs. Mit einem Zwischenstand von 218,602 Punkten müssen die Deutschen nur den Briten mit 225,884 Punkten Vortritt lassen. Das niederländische Team folgt mit 215,558 Zählern.

„Mein Pferd war schon ganz schön heiß, das hatte ich mir nicht so vorgestellt. Zum Glück kennen wir uns gut und vertrauen uns sehr, sonst hätte der Schuss auch nach hinten losgehen können“, erklärte Zeibig nach seiner Vorstellung über die Hannoveraner Stute Feel Good und fügte an: „Aber nun weiß ich ja, wie sie auf die Atmosphäre reagiert und kann mich noch besser darauf einstellen. In dieser Situation war es jedenfalls ein tolles Ergebnis.“

Auch Bundestrainer Bernhard Fliegel lobte den Sachsen: „Steffen stand natürlich unter Riesendruck. Er wusste, dass er über 70 Prozent reiten muss, wenn wir vorne mithalten wollen. Aber er war Profi genug, um das hinzubekommen.“ Auf seiner Homepage schreibt Steffen Zeibig: „Es wurde jetzt aber auch Zeit, dass die Prüfungen beginnen! Die Einlaufprüfung und zugleich erste von zwei Wertungsprüfungen für die Mannschaftswertung liegt nun hinter uns. Platz drei ist für mich ein großer Erfolg und wir haben tatsächlich noch Luft nach oben.“ Für ihn geht es am Donnerstag mit der Championatsaufgabe weiter, die Kür folgt am Freitag. Dabei geht es dann auch um die Einzelmedaillen.

Von Astrid Hofmann

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