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Dresdnerinnen stürmen an die Ostliga-Spitze

Dresdnerinnen stürmen an die Ostliga-Spitze

Die beiden in der Tennis-Ostliga der Damen spielenden Mannschaften von Blau-Weiß Blasewitz waren am vierten Spieltag in Berlin in Aktion. Die erste Garnitur feierte beim SC Brandenburg mit dem 6:3 den vierten Sieg und verdrängte damit den diesmal spielfreien SC Charlottenburg wieder von der Tabellenspitze.

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Zusana Zalabska

Quelle: Archiv

Die zweite Mannschaft verlor beim Berliner SV mit 2:7, lieferte dem hohen Favoritendabei aber einen starken Kampf.

Dass es beim SC Brandenburg für das junge Team aus dem Waldpark keine leichte Aufgabe würde, war schon nach den bisherigen Ergebnissen klar. Als die Gastgeberinnen an der Spitze mit zwei schon bei Weltranglistenturnieren erprobten Polinnen antraten, wussten die Schützlinge von Tomas Jiricka endgültig, was die Stunde geschlagen hatte. "Gerade in solchen Spielen ist es enorm wichtig, dass unsere durchweg noch jungen heimischen Spielerinnen die beiden Tschechinnen an ihrer Seite haben. Sie waren auch diesmal die sicheren Punktebringerinnen, aber auch unsere Talente haben ihre Sache überwiegend gut gemacht", urteilte der Blasewitzer Teammanager Sven Grosse vor Ort auf der in Charlottenburg ansässigen Anlage des SC Brandenburg.

Zusana Zalabska gewann das Spitzenspiel gegen Katarzyna Straczy nach hart umkämpften ersten Satz noch klar 7:6, 6:1, Nikola Horakova bezwang Julia Przybylska mit 6:2, 6:1. Stark trumpften aber auch zwei heimische Talente auf. Die 16-jährige Marlene Herrmann bezwang Janelle Priesner mit 6:3, 6:3, die noch drei Jahre jüngere Emily Welker gewann gegen Annika Schmidt mit 6:3, 7:5. Damit ging Blasewitz trotz der Niederlagen von Sarah-Maria Richter und Lina Kunert mit einer beruhigenden 4:2-Führung in die Doppel. Dort holten Zalabska/Horakova schnell den entscheidenden fünften Punkt und Herrmann/Welker sorgten mit ihrem hauchdünnen Sieg für den 6:3-Endstand.

Die zweite Blasewitzer Garnitur blieb zwar weiter ohne Punktgewinn, doch die starke Gegenwehr beim Berliner SV nährt weiter die Hoffnung, dass der Klassenerhalt zu schaffen ist. Überragende Blasewitzerin war die erfahrene Kapitänin Stephani Noriega Maggiolo, die ihr Einzel und zusammen mit Katja Lehmann auch das Doppel gewann. Zwei weitere Einzel wurden von Lina Lächler und Katja Lehmann nur hauchdünn im als Match-Tiebreak ausgespielten dritten Satz verloren. Erfreulich vor allem die deutlichen Fortschritte von Lina Lächler. Die jetzt 14-Jährige galt vor zwei, drei Jahren als größtes sächsisches Tennis-Talent, wurde dann aber von Verletzungen immer wieder zurückgeworfen und trug sich schon ernsthaft mit Rücktrittsgedanken vom Tennis. Doch dafür gibt es aber überhaupt keinen Grund mehr.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.05.2014

Rolf Becker

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