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Dresdnerin Sandy Hoffmann fährt mit Eislöwen-Trikot zur Eiskunstlauf-Meisterschaft

Dresdnerin Sandy Hoffmann fährt mit Eislöwen-Trikot zur Eiskunstlauf-Meisterschaft

Wenn sich Dresdens Eiskunstlauf-Stern Sandy Hoffmann heute auf den Weg elbabwärts macht, hat sie einen ganz besonderen Talisman im Gepäck. Einen Tag vor der Abreise zu den Deutschen Meisterschaften schenkten ihr die Cracks der Dresdner Eislöwen ein von allen Spielern signiertes Trikot, das der 19-Jährigen bei ihrer schweren Aufgabe in Hamburg bringen soll.

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Sandy Hoffmann läuft in Hamburg gegen starke Konkurrentinnen.

Dresden . "Ich war überwältigt und fand es sehr nett", freute sich die für den DESV Elbflorenz startende Dresdnerin, die sich in diesem Winter eindrucksvoll zurückgemeldet hat. Nachdem sie von September 2010 bis Januar 2011 wegen Knochenmarködemen in beiden Füßen einige Monate komplett außer Gefecht war und sich in der letzten Saison erst langsam wieder an ihr Leistungsniveau herantasten musste, gehörte sie nur noch dem Landeskader an

Bei der deutschen Meisterschaft im letzten Winter hatte sie schon wieder ihr Können angedeutet, war war als Vierte nur knapp am Podest vorbeigeschrammt. Zudem hatte sie sich von Trainerin Annett Pötzsch-Rauschenbach getrennt und war zu Niels Koepp und Beatrice Liebezeit gewechselt. Von April bis August 2012 trainierte Sandy hauptsächlich in Chemnitz unter Anleitung der sächsischen Landestrainerin Heather Celestine Lawless, mit der sie auch zu einem dreiwöchigen Trainingslager nach Amerika reiste. "Das hat mir sehr gut getan, seitdem ging es aufwärts", erzählt die Kufenkünstlerin, die nun sogar wieder von der ehemaligen Spitzentrainerin Ingrid Lehmann unterstützt wird.

Die Mühen haben sich gelohnt. Bei internationalen Wettbewerben in Graz und eine Woche später in Warschau sorgte Sandy mit einem vierten und einem dritten Platz für Aufsehen. Sie zeigte in ihrer neuen Kür nach der Musik von "Evita" fünf Dreifachsprünge und schaffte bei beiden Wettbewerben eine neue persönliche Bestleistung. Damit erfüllte sie auch die Punkte-Norm für die Europameisterschaft Ende Januar in Zagreb. Um aber tatsächlich das EM-Ticket zu buchen, müsste sie am Wochenende deutsche Meisterin werden, denn die DEU hat bei den Damen nur einen EM-Startplatz. "Die Konkurrenz ist sehr groß. Nathalie Weinzierl hat schon höhere Punktwertungen in dieser Saison aufzuweisen, zudem sind Titelverteidigerin Nicole Schott und Sarah Hecken am Start", will Mutter Simone Hoffmann die Euphorie bremsen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.12.2012

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