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Dresdner unterliegen den Frankfurter Löwen

Eishockey Dresdner unterliegen den Frankfurter Löwen

In der DEL 2 hat die Mannschaft von Trainer Bill Stewart am Abend gegen den Tabellendritten aus der Mainmetropole mit 5:6 (2:0, 2:1, 1:5) verloren. Dabei hatte es bis zum Beginn des letzten Drittels sehr gut für die Dresdner ausgesehen. Doch dann kippte die Partie urplötzlich noch zu Gunsten der Hessen.

Die Dresdner Eislöwen sind entsetzt: Das letzte Drittel misslang ihnen gründlich.

Quelle: Frank Dehlis

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben am Freitagabend vor 2272 Zuschauern im Top-Spiel der DEL2 gegen die Löwen Frankfurt eine bittere 5:6-Niederlage kassiert (2:0, 2:1, 1:5). Dabei dominierten die Elbestädter zwei Drittel lang die Partie, untermauerten ihren Anspruch, eine Spitzenmannschaft zu sein und sahen bereits wie die sicheren Sieger aus. Doch wie gewonnen, so zerronnen.

Die Dresdner setzten die Gäste früh unter Druck, und Brendan Cook prüfte nach 50 Sekunden das erste Mal Ex-Eislöwen-Keeper Brett Jaeger im Frankfurter Tor. Fast im Sekundentakt probierten es die Gastgeber mit Distanzschüssen. Und in der 4. Minute schlug es das erste Mal bei Jaeger ein. Nach Vorarbeit von Martin Davidek zog Mirko Sacher von der blauen Linie ab und markierte das 1:0. Nach einem schnellen Angriff über Kapitän Marcel Rodman, der den mitgelaufenen Marius Garten mustergültig bediente, ließ dieser postwendend das 2:0 (5.) folgen.

Nach der Pause knüpften die Elbestädter an die Leistung an. In der 24. Minute gab es die nächste kalte Dusche für die Gäste. Ville Hämäläinen tankte sich im gegnerischen Drittel durch und zog ab. Jaeger musste zum dritten Mal hinter sich greifen. Als wenig später Mirko Sacher in die „Kühlbox“ musste, glänzten die Hausherren mit gutem Penaltykilling und einem starken René Swette im Tor. Aber eine Ko-Produktion zweier Ex-Eislöwen führte dann zum ersten Gegentreffer. Patrick Jarrett bediente unmittelbar vorm Dresdner Gehäuse Joel Keussen, der die Scheibe irgendwie über die Linie beförderte. Der Schiedsrichter bemühte allerdings erst den Videobeweis, um auf Tor zu entscheiden. Ganze vier Minuten später folgte die Antwort der Eislöwen. Als Martin Davidek allein durch war und von C.J. Strech zu Fall gebracht wurde, gab es Penalty. Davidek erhöhte auf 4:1 (36.).

Mit dem scheinbar sicheren Vorsprung ging es zum Pausentee. Doch der bekam den Stewart-Schützlingen nicht. Die Wende leitete Stefan Loibl mit einem Doppelschlag in den ersten beiden Minuten ein, als er sein Team auf 3:4 heranbrachte. Bill Stewart nahm eine Auszeit. Als darauf Cook einen Abpraller zum 5:3 (44.) verwertete, schien die blau-weiße Welt wieder in Ordnung. Jaeger verließ sogar seinen Kasten und machte Platz für Florian Proske. Seine Mannschaft stürmte weiter nach vorn. Sekunden später nutzte Matthew Pistilli einen Stockfehler der Dresdner zum erneuten Anschluss (45.). Und es dauerte nur zwei Minuten, bis Matthew Tomassoni den 5:5-Ausgleich herstellte. Als in der 50. Minute ein Schlagschuss von der blauen Linie von Mike Card hinter Swette einschlug, hatten die Gäste das Spiel gedreht. Was die Hausherren auch versuchten, es blieb beim Sieg der Frankfurter.

Von Astrid Hofmann

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