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Dresdner eislöwen haben gleich zwei Mal Pech im Penaltyschießen

Dresdner eislöwen haben gleich zwei Mal Pech im Penaltyschießen

Die Dresdner Eislöwen sind offenbar in dieser Saison auf Entscheidungen im Penaltyschießen abonniert. Nachdem sie am Freitag schon daheim gegen die Ravensburg Towerstars mit 3:4 (1:0, 2:2, 0:1, 0:0) nach Penaltyschießen verloren hatten, unterlagen sie gestern beim SC Riessersee mit 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0) vom Strafpunkt aus.

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Marvin Tepper (l.) und Artus Kruminsch von den Eislöwen bremsen Ravensburgs Matt Kelly aus.

Quelle: Lutz Hentschel

Es war im sechsten Spiel bereits das vierte Penaltyschießen und das dritte, das die Dresdner verloren.

Trainer Thomas Popiesch ärgerte sich, weil auch in Garmisch mehr drin war, aber zugleich betonte er: "Wir haben bisher in jedem Spiel gepunktet. Das ist ein gutes Zeichen, dass wir dabei sind, nur an kleinen Stellschrauben drehen müssen. Natürlich hatten wir wieder viele Chancen, aber der gegnerische Torhüter Bryan Hogan hat einen sehr guten Job gemacht. Ich bin deshalb nicht komplett unzufrieden."

So waren die Elbestädter nach einem torlosen ersten Drittel in der 33. Minute durch "Goldhelmchen" Tomi Pöllänen in Führung gegangen. Im Schlussdrittel gelang aber Lubor Dibelka im Powerplay (46.) der Ausgleich. Das Penaltyschießen eröffnete Tim Regan mit einem Treffer für die Gastgeber, alle restlichen Schützen beider Mannschaften blieben erfolglos.

Vor der dürftigen Kulisse von nur reichlich 1600 Zuschauern war am Freitag für die Eislöwen gegen die Ravensburg Towerstars auf jeden Fall mehr drin. Immerhin hatten die Hausherren mit 2:0 und 3:1 geführt, lagen auch fünf Minuten vor dem Ende noch mit 3:2 in Front. Doch Brian Maloney riss die Dresdner mit dem Ausgleich aus den Siegträumen und im Penaltyschießen war es der Ex-Dresdner Daniel Menge, der für die Gäste ins Schwarze traf.

Dabei hatte die Partie verheißungsvoll begonnen. Sami Kaartinen hatte die Eislöwen schon in der 3. Minute in Führung gebracht. Noch schneller ging es nach dem ersten Pausentee, als Marvin Tepper auf 2:0 erhöhte (21.). Allerdings kassierte man nur zwei Minuten darauf den Anschlusstreffer durch Andreas Gawlik. Aber in der 27. Minute klingelte es erneut im Gehäuse des Ravensburger Goalies Matthias Nemec - Marius Garten hatte das 3:1 besorgt.

Kurz vor der zweiten Pausensirene gelang den Towerstars bei einem Überzahlspiel erneut der Anschluss. Kapitän Brian Maloney drückte den Puck über die Linie. Das Schlussdrittel begannen die Gäste sehr druckvoll, jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Doch auch die Eislöwen konnten aus ihren Möglichkeiten erneut kein Kapital schlagen - Carsten Gosdeck traf nur das Gestänge, Kaartinen zirkelte den Puck am Kasten vorbei. Das rächte sich fünf Minuten vor dem Ende, als Maloney noch der Ausgleich gelang. Nach torloser Verlängerung ging es ins Penaltyschießen, das Daniel Menge mit einem Treffer eröffnete. Dabei blieb es, da der Schiedsrichter einem Treffer von Marius Garten wegen angeblichem Schlittschuhtor die Anerkennung versagte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.09.2013

Astrid Hofmann

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