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Dresdner eislöwen bieten Trainer Popiesch einen neuen Vertrag an

Dresdner eislöwen bieten Trainer Popiesch einen neuen Vertrag an

Die Dresdner Eislöwen planen auch in Zukunft mit Trainer Thomas Popiesch. Das untermauerte Geschäftsführer Volker Schnabel am Dienstagabend bei einem Fanforum.

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Volker Schnabel

Quelle: Lutz Hentschel

"Ich halte ihn für den idealen Trainer in Dresden. Er leistet exzellente Arbeit, holt aus dem drittkleinsten Etat der Liga das Optimale heraus. Er arbeitet hervorragend mit dem Nachwuchs, verfügt über ein glänzendes Netzwerk und hervorragende Kontakte gerade zu den Eisbären nach Berlin. Thomas Popiesch war auch der ausschlaggebende Faktor, dass ich nach Dresden gekommen bin und ich bin der Meinung, dass man etwas, was beständig gut ist, nicht austauschen muss", brach Schnabel eine Lanze für den 49-Jährigen, der seit 2009 an der Bande der Eislöwen die Verantwortung trägt, zugleich aber auch die Funktion eines Sportdirektors mit ausfüllt.

Zudem informierte der Geschäftsführer, dass dem Coach jetzt bereits der neue Vertrag vorliegt und nur noch seiner Unterschrift bedarf. Außerdem verriet Schabel, dass die Eislöwen aufgrund der zahlreichen Verletzungsausfälle auf dem Transfermarkt fündig geworden sind und noch in dieser Woche eine Verstärkung präsentieren wollen. "Wir müssen quantitativ einfach nachlegen und das Budget gibt das auch her", betonte er.

Was die Finanzen insgesamt angeht, sei der Zweitligist auf einem guten Weg. Schnabel meinte: "Wir legen wie geplant unsere Zahlen vierteljährlich dem Sportausschuss bei der Stadt vor und sie sind bis jetzt in Ordnung. Unser Ziel ist es, die Saison mit einer schwarzen Null abzuschließen. Zudem werden wir bis April die ersten 50 000 Euro des Darlehens an die Stadt zurückzahlen." Dabei gab der Geschäftsführer zu, dass der Zuschauerschnitt im Vergleich zur letzten Spielzeit bisher nicht wie erhofft gesteigert werden konnte. "Aber dafür ist der Verkauf der Dauerkarten um 100 Prozent erhöht worden", konnte er zugleich eine Erfolgsmeldung überbringen. Die größte Baustelle der Eislöwen-Verantwortlichen sei derzeit die Gewinnung ein oder zwei weiterer Gesellschafter. "Wir suchen nach wie vor einen strategischen Partner, doch das erweist sich als schwierig, wie überhaupt die Suche nach Großsponsoren", so Schnabel. Man habe 30 kleine und mittlere neue Unterstützer begeistern können, aber überregionale Firmen würden sich aufgrund der kaum vorhandenen Fernsehpräsenz zurückhalten. In der kommenden Woche wird dennoch ein neuer Gesellschaftervertrag unterzeichnet und zudem ein Beirat installiert, der aus kompetenten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Sport bestehen soll. Namen wollte Schnabel noch nicht bekanntgeben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.01.2015

Astrid Hofmann

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