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Dresdner Wasserspringerin Tina Punzel klar auf WM-Kurs

Dresdner Wasserspringerin Tina Punzel klar auf WM-Kurs

Wasserspringerin Tina Punzel vom Dresdner SC hat beim Grand Prix in Fort Lauderdale (USA) vom Dreimeterbrett einen glänzenden dritten Platz belegt.

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Tina Punzel (hier bei einem früheren Wettkampf) überzeugte beim Grand Prix in Fort Lauderdale im US-Bundesstaat Florida.

Quelle: imago

Fort Lauderdale/Dresden. Die 17-Jährige musste sich nur den beiden Chinesinnen Zhang Jun und Jiao Liu geschlagen geben. Mit 314,25 Punkten lag der Schützling von Boris Rozenberg nur reichlich zwei Punkte hinter der zweitplatzierten Jiao Liu und Punzel erbrachte damit zugleich den internationalen Nachweis für eine WM-Nominierung.

Jetzt muss die Dresdnerin bei den Deutschen Meisterschaften Anfang Juni in der heimischen Halle am Freiberger Platz noch einmal die WM-Normpunktzahl sowie Platz eins oder zwei vom Dreimeterbrett erreichen, um die Fahrkarte zu den Weltmeisterschaften im August in Barcelona zu buchen. Dass sie das schafft, daran zweifelt wohl niemand.

Ihr ehemaliger Trainer und jetzige Jugend-Bundestrainer Frank Taubert schickte ihr bereits Glückwünsche und ist sicher: "Jetzt ist Tina in der Wasserspringerwelt endgültig be-kannt. Fort Lauderdale hat stets einen besonderen Stellenwert und mit dieser Leistung hat sie das Tor zur Weltspitze weit aufgestoßen. Die 314 Punkte sind schon eine gute Hausmarke."

Auch Trainingsgefährte Sascha Klein kehrt erfolgreich aus Florida zurück. Der 27-Jährige sprang mit dem Berliner Patrick Hausding im Turm-Synchron hinter einem chinesischen Duo auf einen starken zweiten Platz. Anschließend belegte Klein noch im Einzel vom Dreimeterbrett den fünften Platz. Damit gelang dem DSC-Springer nach über einem halben Jahr Pause ein tolles Comeback.

Nach den Olympischen Spielen in London hatte der Rozenberg-Schützling eine hartnäckige Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen und einige Rückenbeschwerden auskurieren müssen. "Wenn er vom Dreimeterbrett nicht einen groben Schnitzer dabei gehabt hätte, wäre sogar ein Platz auf dem Treppchen möglich gewesen. Wer in Fort Lauderdale ins Finale kommt, gehört auf jeden Fall zur Weltspitze", meinte Taubert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.05.2013

Astrid Hofmann

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