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Dresdner Wasserballer trotz Roter Laterne nicht in Abstiegsgefahr

Erfolge nur im Pokal Dresdner Wasserballer trotz Roter Laterne nicht in Abstiegsgefahr

Vielleicht können sich die Spieler der SG Wasserball Dresden noch gut an den 14. November 2015 erinnern. Wer hätte damals schon gedacht, dass sie im Ligabetrieb in den nächsten fünf Monaten nicht wieder als Sieger aus dem Becken steigen werden? Seitdem wanderte lediglich ein weiterer Zähler auf das Punktekonto.

Der Dresdner Wasserballer Marius Rost (r.) und Torwart Stefan Strewe versuchen beim Punktspiel der 2. Wasserballliga Ost gegen Stepp Prag, einen gegnerischen Angriff zu verhindern

Quelle: Archiv

Dresden. Vielleicht können sich die Spieler der SG Wasserball Dresden noch gut an den 14. November 2015 erinnern. Wer hätte damals schon gedacht, dass sie im Ligabetrieb in den nächsten fünf Monaten nicht wieder als Sieger aus dem Becken steigen werden? Seitdem wanderte lediglich ein weiterer Zähler auf das Punktekonto. Ein Sieg, ein Unentschieden – so lautet die magere Bilanz der Wasserballer nach 15 Spielen in der Zweiten Wasserball-Liga Ost. Wenig überraschend findet man sich in der zehn Teams starken Liga als Träger der Roten Laterne am Tabellenende wieder. Für die Misere gibt es für die Mannschaft, die seit 2009 in der Schlusstabelle nie schlechter als Platz fünf war, mehrere Gründe. „In dieser Saison mussten viele Spiele mit einem eingeschränkten Kader bestritten werden“, sagt SG-Wasserball-Sprecher Dirk Jaster, „und in den letzten Jahren sind weder aus der eigenen Jugend noch durch nach Dresden gezogene Studenten Spieler nachgerückt. Unsere Stammbesetzung ist etwas in die Jahre gekommen.“

Dass das Team trotz schlechter Tabellensituation Potenzial besitzt, bewies es zuletzt beim Einzug ins Final-Four-Turnier des Ostdeutschen Wasserballpokals. Dabei präsentierte sich die Mannschaft von Coach Martin Höfler nervenstark. Sowohl im Achtel- als auch im Viertelfinale wurde der Gegner im Fünfmeterwerfen bezwungen. Die wenigen Erfolgserlebnisse machen für die restlichen Aufgaben Mut. Jaster setzt in den drei verbleibenden Partien auf den Heimvorteil: „Gegen die junge U19-Auswahl wird es schwer. Aber gegen Chemnitz und Leipzig geht es gegen direkte Konkurrenten. Eigentlich Pflichtsiege, wenn man nicht auf dem letzten Platz stehen bleiben will. Das sollte Motivation genug sein.“

Einen Abstieg müssen die Wasserballer voraussichtlich nicht befürchten. Die zweite Liga ist auf zwölf Teams ausgelegt. Da in der Liga momentan nur zehn Mannschaften antreten, müssten drei Teams aufsteigen wollen, wonach es bis jetzt nicht aussieht. Das nächste Heimspiel findet in der Schwimmhalle Freiberger Platz am 21. Mai um 19.30 Uhr gegen die U19-Auswahl der Landesgruppe Ost statt. Der Eintritt ist frei. Beim Final-Four-Turnier des Ostdeutschen Pokals am 18. und 19. Juni möchten sich die Dresdner Wasserballer dann versöhnlich aus der Saison verabschieden. Die Stimmung sei nach wie vor gut und niemand wolle sich abschießen lassen, so Jaster. Warum also nicht für eine Überraschung sorgen? Und der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze – auch im Wasserball.

Von Lukas Butscher

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