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Dresdner Volleyballerinnen souveräner Tabellenführer

Sieg für den DSC gegen Wiesbaden Dresdner Volleyballerinnen souveräner Tabellenführer

Nach nur einer Stunde war der Arbeitstag der DSC-Volleyballerinnen beendet. Mit einem so schnellen und vor allem deutlichen Erfolg hatte vor dieser Partie niemand rechnen können, doch der deutsche Meister machte beim Tabellendritten VC Wiesbaden kurzen Prozess, setzte sich souverän mit 3:0 (25:22, 25:11, 25:10) durch.

Nneka Onyejekwe (M.) legt den Ball am Wiesbaden-Block vorbei. Sie war beste DSC-Scorerin und Wertvollste Spielerin, zudem gelang ihr eine tolle Aufschlagserie.

Quelle: Detlef Gottwald

Dresden.  Nach nur einer Stunde war der Arbeitstag der DSC-Volleyballerinnen beendet. Mit einem so schnellen und vor allem deutlichen Erfolg hatte vor dieser Partie niemand rechnen können, doch der deutsche Meister machte beim Tabellendritten VC Wiesbaden kurzen Prozess, setzte sich souverän mit 3:0 (25:22, 25:11, 25:10) durch. Mit dem 16. Sieg im 19. Spiel baut der DSC die Tabellenführung auf vier Punkte aus, da Verfolger Schwerin zur gleichen Zeit beim knappen 3:2-Erfolg über Vilsbiburg einen Zähler abgeben musste. Für die Dresdnerinnen war es, wie Trainer Alexander Waibl zufrieden konstatieren konnte, ein weiterer wichtiger Schritt, sich aus dem kleinen Formtief der letzten Wochen heraus zu kämpfen.

Allerdings trafen die Elbestädterinnen in Wiesbaden auch auf einen Gegner, der wohl nicht seinen besten Tag erwischte. Nur im ersten Satz konnte der Gastgeber auf Augenhöhe agieren, hatte nach einer schnellen 8:3-Führung des DSC den Spielfaden aufgenommen und lag zur zweiten technischen Auszeit mit 16:14 in Front. Doch der Meister bewies in der entscheidenden Schlussphase seine Klasse und Katharina Schwabe verwandelte den zweiten Satzball zur 1:0-Führung. Zu Beginn des zweiten Durchgangs blieb es nur kurze Zeit noch spannend.

Als sich der DSC mit 14:11 abgesetzt hatte, kam die Zeit für Mittelblockerin Nneka Onyejekwe. Die Rumänin ging an die Aufgabe und gab diese bis zum Satzgewinn nicht mehr ab. Das lag zum einen am starken Service der 26-Jährigen, zum anderen an einem wahren „Monster-Block“, mit dem die DSC-Damen den Gastgeber regelrecht zur Verzweiflung trieben. Kathleen Slay machte gleich beim ersten Satzball den „Deckel drauf“. Die folgende Zehn-Minuten-Pause schadete dem Spielfluss der Waibl-Schützlinge keinesfalls. Im Gegenteil.

Im dritten Durchgang war die Gegenwehr von Wiesbaden endgültig gebrochen. Während die Elbestädterinnen ihr druckvolles Spiel konzentriert durchzogen, lief bei den Hessinnen nichts mehr zusammen. Nach 68 Minuten verwandelte Laura Dijkema mit einem Netzroller-Aufschlag den ersten Matchball zum verdienten Sieg. Zur „Wertvollsten Spielerin“ wurde Nneka Onyejekwe gekürt, die auch mit zwölf Punkten beste Scorerin des DSC war. Kristina Mikhailenko, die sich im Vergleich zu den letzten Partien steigern konnte, folgte mit elf Zählern.

„Die drei Punkte nehmen wir gern mit, auch wenn wir wissen, dass der Gegner nicht in bester Verfassung war“, meinte Alexander Waibl, der die druckvollen Aufschläge und die glänzende Blockarbeit seiner Schützlinge als ausschlaggebende Punkte für den Erfolg nannte.

Doch jetzt müssen die Dresdnerinnen schnell umschalten, denn bereits am Mittwoch wartet ein ganz anderes Kaliber auf sie. Dann empfangen sie in der ersten Play-off-Runde der Champions League das Star-Ensemble von Dinamo Moskau in der Margon Arena.

Von Astrid Hofmann

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