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Dresdner Volleyballerinnen bezwingen vor knapp 3000 Zuschauern LP Salo mit 3:1

Dresdner Volleyballerinnen bezwingen vor knapp 3000 Zuschauern LP Salo mit 3:1

Die DSC-Volleyballerinnen haben sich in der Champions League den dritten Sieg erkämpft. Der Deutsche Meister setzte sich gestern Abend im vorletzten Gruppenspiel vor knapp 3000 Zuschauern in der Margon-Arena gegen den finnischen Titelträger LP Salo mit 3:1 (23:25, 25:21, 25:13, 25:17) durch.

Dresden.

Damit haben sich die Elbestädterinnen noch eine kleine Chance auf das Erreichen der K.o.-Runde in der europäischen Königsklasse erhalten. Allerdings hängt das Weiterkommen am Ende auch von den Konstellationen in den restlichen vier Pools ab. Der DSC muss am 28. Januar noch bei Dinamo Moskau antreten. Zuvor steht für das Team aber am Sonntag erst einmal das nächste Heimspiel in der Bundesliga gegen Aachen an.

Nachdem die DSC-Damen das Hinspiel gegen Salo bereits mit 3:2 für sich entschieden hatten, wollten sie diesmal einen klaren Sieg landen. Sie starteten auch konzentriert und erarbeiteten sich im ersten Satz einen klaren 20:12-Vorsprung. Doch plötzlich riss der Spielfaden. Es schlichen sich immer mehr Fehler ein, vor allem die Annahme wackelte. Damit brachten die Gastgeberinnen Salo erst ins Spiel. Die Finninnen nahmen die Geschenke dankend an und erkämpften sich vor allem durch eine aufopferungsvolle Block- und Feldabwehr und durch druckvolle Angriffe den 21:21-Ausgleich. In der Schlussphase konnten die DSC-Damen noch zwei gegnerische Satzbälle abwehren, aber den dritten verwandelte Dubravka Rakic.

Im zweiten Durchgang starten die Waibl-Schützlinge wieder voll konzentriert, stabilisierten durch die inzwischen eingewechselte Michelle Bartsch (kam für Shanice Marcelle) die Annahme. Erneut zogen die Dresdnerinnen auf 17:10 davon. Aber wie im ersten Satz ließen sie die Gäste erneut auf zwei Punkte herankommen. Diesmal jedoch steckte das Team um Kapitän Myrthe Schoot die kleine Schwächephase besser weg und sicherte sich am Ende den Satzausgleich.

Das gab den Waibl-Schützlingen Sicherheit. Nun lösten sie auch die letzten Bremsen und diktierten mit druckvollem Aufschlags- und variablem Angriffsspiel das Geschehen. Auch die Block- und Feldabwehr klappte nun deutlich bes- ser und man ließ den Gegner nicht mehr zur Entfaltung kommen. Das setzte sich auch im vierten Akt fort. Nach insgesamt 99 Minuten verwandelte Cursty Jackson gleich den ersten Matchball zum Sieg.

"Den ersten Satz haben wir am Ende ein wenig hergeschenkt, weil wir plötzlich in der Annahme, im Pass-Spiel und in den anderen Elementen die Konzentration verloren haben. Auch der Block funktionierte nicht so wie gewünscht. Ab dem zweiten Satz haben wir uns dann aber über ein druckvolles Aufschlagspiel immer besser in Szene gesetzt", erklärte Trainer Alexander Waibl und fügte lächelnd an: "Ich freue mich über den dritten Sieg in der Champions League. Jetzt müssen wir abwarten, wozu das am Ende reicht. Auf jeden Fall wird es noch richtig spannend."

Auch Kapitän Myrthe Schoot zeigte sich erleichtert: "Im ersten Satz haben wir in der Annahme gewackelt und dann ein wenig das Vertrauen in unser Spiel verloren. Damit haben wir dem Gegner geholfen, den Rhythmus zu finden. Aber am Ende konnten wir dann unseren Matchplan umsetzen. Natürlich wird das letzte Spiel in Moskau schwer, doch wir fahren nicht dorthin, um die Punkte freiwillig abzugeben." Auch Lisa Izquierdo, die gemeinsam mit Kristina Mikhailenko beste Scorerin (je 18 Zähler) war, sagte: "Der Sieg bedeutet uns sehr viel, weil wir unbedingt weiterkommen wollen." Ob es in der Königsklasse reicht, steht noch nicht fest, aber zumindest haben sich die Dresdnerinnen den weiteren Einsatz auf europäischem Parkett gesichert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.01.2015

Astrid Hofmann

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