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Dresdner Sportvereine rufen wieder zur Teilnahme an der Menschenkette auf

Dresdner Sportvereine rufen wieder zur Teilnahme an der Menschenkette auf

Dresden vier große Profi-Sportvereine Dynamo, Monarchs, Eislöwen und die DSC-Volleyballerinnen rufen die Dresdner am 13. Februar zur Teilnahme an der Menschenkette auf.

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Rund 13.000 Teilnehmer gedachten am 13. Februar in Dresden in der Menschenkette den Opfern des Zweiten Weltkriegs.

Quelle: Dominik Brüggemann

Die Vereine wollen damit ein Zeichen gegen Rechtsextreme setzen, die seit Jahren versuchen, den Tag für ihre Ideologie auszunutzen.

„Wir sehen es als eine Verpflichtung an, die Erinnerung an diesen Tag in der Geschichte nicht verblassen zu lassen. Wir wollen gemeinsam mit unseren Teams und Anhängern ein Zeichen setzen“, sagt Markus Grahn, Offense Line Coach der Dresden Monarchs. „Akzeptanz, Respekt und Fairness sind unverzichtbare Werte in der täglichen Arbeit unserer Vereine und in unserem Umgang mit eigenen wie gegnerischen Spielern, Fans und Verantwortlichen“, ergänzt Eislöwen-Kapitän Hugo Boisvert.

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Die Menschenkette am 13. Februar 2013 vor dem Dresdner Rathaus.

Zur Bildergalerie

Die vier Clubs beteiligen sich seit Jahren an der Menschenkette. Treff für Fans, Offizielle und spieler ist in diesem Jahr um 17.45 Uhr vor der Altmarkt-Galerie am Eingang Dr.-Külz-Ring.

„Dresden ist eine demokratische, weltoffene und friedliche Stadt. Dass wir gemeinsam und nicht nur am 13. Februar Verantwortung übernehmen, ist für uns eine Selbstverständlichkeit“, sagt Dynamo-Präsident Andreas Ritter. „Respekt vor der Würde jedes Menschen und das Eintreten für eine demokratische Gesellschaft sind Elemente, die uns alle verbinden. “ „Wir wollen gemeinsam mit unseren Teams und Anhängern ein Zeichen setzen. Vorurteile, Nationalismus, Rechtsextremismus und menschenverachtende Ideologien haben in unserem Alltag keinen Platz“, so Stefanie Karg, Kapitän der Dresdner-SC-Volleyball-Damen.

sl

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