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Dresdner Sportlergala: Seidel, Liebscher und DSC-Volleyballerinnen vorn

Dresdner Sportler des Jahres gekürt Dresdner Sportlergala: Seidel, Liebscher und DSC-Volleyballerinnen vorn

Dresdens Topathleten des vergangenen Jahres sind gekürt. Bei der Sportgala 2016 im Dresdner Kongresszentrum nahmen die Sieger ihre Ehrungen entgegen. Nur Anna Seidel und Tom Liebscher fehlten.

Moderator Thorsten Kutschke plaudert mit den siegreichen DSC-Volleyballerinnen.

Quelle: Steffen Manig

Dresden. Das Dresdner Kongresszentrum gehörte am Samstagabend allein den Sportlerinnen und Sportlern aus der Landeshauptstadt: Bei der Dresdner Sportgala 2016 amüsierten sich knapp 1000 Gäste im großen Saal am Elbufer und warteten gespannt auf die Ergebnisse der Wahl zu Dresdens Topathleten des vergangenen Jahres. Als Moderator Thorsten Kutschke nach dem reichhaltigen Abendessen und zwei Showeinlagen der Sportakrobaten des DSC 1898 das Geheimnis lüftete, konnte er zwei der Sieger nicht auf der Bühne begrüßen: Shorttrackerin Anna Seidel, die bei den Damen das Rennen machte, weilt gerade im koreanischen Seoul bei der Weltmeisterschaft, während sich der Kanute Tom Liebscher, der Sieger bei den Herren, in Spanien auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro vorbereitet.

Der Athlet vom Kanuclub Dresden erntete viel Verständnis im Publikum, als der Vize-Weltmeister per Videobotschaft verkündete: „Der Grund, warum ich zur Gala nicht da sein kann, ist, dass ich mich nicht auf meinen Erfolgen ausruhe.“ Auch Sotschi-Starterin Anna Seidel grüßte wenige Stunden vor ihrem WM-Viertelfinal-Lauf über 1000 Meter nur von der Leinwand, bekam aber dennoch den verdienten Applaus. Für die Aufsteigerin des Jahres nahm ihre Mutter die Auszeichnung entgegen, während sich Liebscher von seinem Trainer Jens Kühn vertreten ließ.

Das Dresdner Kongresszentrum gehörte am Samstagabend allein den Sportlerinnen und Sportlern aus der Landeshauptstadt.

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Volleyball-Meistermacher Andreas Waibl nahm die Ehrung für den Trainer des Jahres 2015 selbst entgegen. „Das ist für uns zusätzliche Motivation“, sagte der Stuttgarter, der mit den DSC-Damen im Vorjahr erstmals den nationalen Titel verteidigen konnte und mit den „Schmetterlingen“ erst kürzlich auch den Pokal wieder einmal nach Elbflorenz holte. Er dankte seinen Spielerinnen und seinem Trainerteam für die gezeigten Leistungen und versprach, den im überreichten 500-Euro-Scheck nicht selbst einzulösen, sondern für ein gemeinsames Essen zu opfern: „Den werde ich mit meinen Mädels zum Italiener tragen.“ Der Schwabe schloss sein Statement mit einem Lob an seine Wahlheimat - für ihn sei die Stadt im Volleyball die Nummer eins in Deutschland.

Bei den Mannschaften setzten sich erwartungsgemäß seine Spielerinnen durch, sie ließen  Dynamo Dresden klar hinter sich. Die Schwarz-Gelben waren trotzdem zahlreich erschienen: Andreas Lambertz, Marvin Stefaniak, Pascal Testroet, Fabian Müller sowie Präsident Andreas Ritter, Co-Trainer Matthias Lust und Nachwuchsleiter Jan Seifert schnupperten schon mal in die Atmosphäre rein. Die Fußballer dürften bei der nächsten Gala ein ernsthafter Kontrahent für die Volleyballerinnen werden, sollte der Zweitliga-Aufstieg in diesem Frühjahr gelingen.

Bei den Nachwuchssportlern hatte der 17 Jahre alte Leichtathlet Jonathan Petzke vom DSC die Nase vorn, bei den Senioren-Sportlern war Jenny Wachsmuth (1. Dresdner Schwimm-Gemeinschaft) nicht zu schlagen. Schwimmer Phil Goldberg vom Dresdner Gehörlosen-Sportverein nahm die Auszeichnung für Dresdens Handicap-Sportler des Jahres entgegen. Abgestimmt hatten bei der traditionell von den DNN unterstützten Umfrage über 7400 Dresdnerinnen und Dresdner, 2500 davon im Internet.

Jochen Leimert

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