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Dresdner Sportausschuss debattiert über Eislöwen-Zukunft – fast 3500 Unterschriften für Rettung

Dresdner Sportausschuss debattiert über Eislöwen-Zukunft – fast 3500 Unterschriften für Rettung

Die Fans und Verantwortlichen der Dresdner Eislöwen blicken am Montagabend gespannt in Richtung Rathaus. Dort tagt ab 18 Uhr der Sportausschuss in einer Sondersitzung und berät über den Vorschlag der Oberbürgermeisterin, das Sanierungskonzept der Eislöwen nicht zu unterstützen.

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Veronika Petzold, Noch-Geschäftsführerin der Eislöwen.

Quelle: Stephan Lohse

Die Eislöwen-Geschäftsführung will allerdings kämpfen und dem Gremium einen neuen Geschäftsführer vorschlagen.

Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) hatte in der vergangenen Woche vorgeschlagen, eine Sanierung der Betriebsgesellschaft nicht weiter zu unterstützen. Das wäre das Aus für Zweitliga-Eishockey in Dresden. Aller Voraussicht nach ginge es in der kommenden Saison in die viertklassige Regionalliga. Laut Vorlage ist das von den Eislöwen erarbeitete Sanierungskonzept zwar wirtschaftlich umsetzbar, allerdings glauben aktuell weder Verwaltung noch Sportausschuss, dass die Eislöwen gewillt sind, dieses vollständig umzusetzen. Eislöwen-Geschäftsführerin Veronika Petzold hatte daraufhin in der vergangenen Woche ihren Rücktritt angekündigt.

Die Hoffnung ist, dass die Stadt einem Nachfolger das Vertrauen schenkt und das Sanierungskonzept doch noch unterstützt. Die Stadträte hatten Petzold unter anderem ungenaue Angaben bei den Einnahmen und einen zu hohen Spieleretat vorgeworfen. Die Fans zeigen derweil, dass ihr Herz an den Eislöwen hängt. Binnen kurzer Zeit kamen fast 3500 Unterschriften bei einer Online-Petition zusammen. Zur entscheidenden Stadtratssitzung kurz vor Ostern haben sich mehr als 170 Fans angekündigt. Weitere Aktionen seien in Arbeit, hatte der Eislöwen-Fanrat vergangene Woche mitgeteilt.

sl

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