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Dresdner Shorttracker in China und Korea am Start

Weltcup Dresdner Shorttracker in China und Korea am Start

Nach den ersten beiden Weltcups in Übersee mussten die deutschen Shorttracker zittern, ob sie vom Verband grünes Licht für die Teilnahme an den nächsten Wettbewerben in China und Korea erhalten. Doch gestern gab es das erhoffte Signal von der DESG.

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Bianca Walter

Quelle: Archiv/Frank Dehlis

Dresden. Nach den ersten beiden Weltcups in Übersee mussten die deutschen Shorttracker zittern, ob sie vom Verband grünes Licht für die Teilnahme an den nächsten Wettbewerben in China und Korea erhalten. Weil die Ergebnisse des Trios Bianca Walter, Christoph Schubert (beide Dresden) und Felix Spiegl (München) in Calgary und Salt Lake City eher mager ausgefallen waren, stand der nächste Einsatz auf dem Prüfstand. Doch gestern gab es das erhoffte Signal von der DESG. Bundestrainer Miroslav Boyadzhiev hat für die beiden Weltcups in Shanghai (9. – 11. Dezember) und Gangneung (16. – 18. Dezember) neben den drei genannten Athleten noch den Dresdner Tom Rietzke nominiert, der inzwischen ebenfalls die Normzeiten erfüllen konnte.

Dagegen wird Anna Seidel am Sonnabend nicht mit im Flieger nach Asien sitzen. Nach ihrer schweren Verletzung im Juni, als sich die 18-Jährige eine Brustwirbel-Fraktur zuzog und operiert werden musste, ist sie noch nicht wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte. „Durch den langen Trainingsausfall im Sommer fehlt ihr einfach noch die Kondition. Sie hat versucht, die Norm zu laufen, aber das war noch zu früh“, berichtet Vereinsgefährtin Bianca Walter, die nach den ersten beiden Weltcups mit einem weinenden Auge in die Heimat zurückkehrte: „Ich habe zwei Penaltys wegen wirklicher Lappalien bekommen und durfte deshalb zweimal gar nicht laufen. Das hat mich sehr geärgert. Über die anderen Strecken haben wir verschiedene Taktiken ausprobiert, dabei aber noch nicht die erhofften Ergebnisse erzielt“, so die 26-Jährige.

Sie fügt hinzu: „Fit sind wir auf jeden Fall. Das haben Tests in der vergangenen Woche gezeigt, denn da sind wir alle Bestzeiten gelaufen. Es ist wirklich noch eine Frage der Taktik und des Timings. So haben wir herausgefunden, dass es für mich günstiger ist, nicht wie bisher alles von vorn zu laufen. Ich spare Kraft, wenn ich mich zu Beginn des Rennens weiter hinten aufhalte, dann aber die nötigen Körner für die Schlussrunden habe.“

Zu noch mehr Fitness habe auch eine Gewichtsreduzierung beigetragen. „Ich habe in den letzten Wochen drei Kilo abgenommen, wie die Jungs übrigens auch. Das macht sich auf dem Eis positiv bemerkbar, wir sind dadurch noch schneller“, so Walter. Die Fortschritte im Training sollen sich nun in Asien auch in den Ergebnissen niederschlagen.

Von Astrid Hofmann

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