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Dresdner SC verabschiedet seine Rio-Teilnehmer

Olympia Dresdner SC verabschiedet seine Rio-Teilnehmer

Mit guten Wünschen für die Spiele in Brasilien hat der Dresdner SC seine vier Olympia-Starter nach Rio verabschiedet. Bei einem kleinen Empfang erfuhren Dreispringerin Jenny Elbe sowie die Wasserspringer Tina Punzel, Martin Wolfram und Sascha Klein Anerkennung und Dank für die Mühen der Qualifikation. Jetzt drücken im Verein alle die Daumen, dass es auch am Zuckerhut gut läuft.

Der DSC wünschte seinen Rio-Fahrern Tina Punzel, Martin Wolfram, Jenny Elbe und Sascha Klein alles Gute.
 

Quelle: Flechtner

Dresden.  Die Olympischen Spiele in Rio rücken immer näher. Nur noch 17 Tage, dann wird das größte Sport-Spektakel am Zuckerhut eröffnet. Auch bei den drei Wasserspringern Tina Punzel, Martin Wolfram und Sascha Klein sowie Leichtathletin Jenny Elbe, die die Farben des Dresdner SC in Brasilien vertreten, kribbelt es langsam. Am Dienstag wurde das Quartett mit Glücksbringern und vielen guten Wünschen vom Verein verabschiedet. DSC-Präsident Wolfgang Söllner erklärte: „Eine Olympia-Nominierung ist das Ergebnis jahrelanger harter Arbeit, viel Disziplin und Verzicht auf manche Dinge, die andere Jugendliche in diesem Alter meist als Chillen bezeichnen. Wer das geschafft hat, gehört zu den Besten der Besten. Wir sind riesig stolz auf euch, aber auch auf eure Trainer und alle, die im Umfeld daran beteiligt sind. Haut rein, aber genießt es auch!“, gab er den vier Rio-Teilnehmern mit auf den Weg.

Für die Wasserspringer geht es bereits am Sonntag von Dresden via Frankfurt und Rio ins Vorbereitungslager nach Joao Pessoa (Brasilien). Von dort reisen sie dann am 31. Juli weiter ins Olympische Dorf nach Rio. Die 20-jährige Tina Punzel, die schon ihrem Olympia-Debüt entgegenfiebert, muss schon am 7. August erstmals ran, startet mit ihrer Berliner Partnerin Nora Subschnisnki im Synchron-Wettbewerb vom Dreimeterbrett. „Dafür haben sich nur die acht besten Duos der Welt qualifiziert. Für uns ist es schon ein Riesenerfolg, dass wir dazu gehören“, so Punzel.

Sascha Klein kann indes auf einschlägige Erfahrungen beim größten Sportereignis verweisen. Immerhin holte der 30-Jährige 2008 in Peking mit seinem Dauer-Partner Patrick Hausding (Berlin) im Turm-Synchron schon olympisches Silber. Nachdem es 2012 in London nicht mit Edelmetall geklappt hat, sei diesmal eine Medaille wieder das erklärte Ziel, verrät Klein kein Geheimnis. Allerdings hatte sich der erfahrene Athlet zuletzt eine leichte Sehnenscheidenentzündung in der linken Hand zugezogen. Deshalb ließ er auch am vergangenen Wochenende die olympische Generalprobe beim Grand Prix in Bozen aus, will aber spätestens am Donnerstag wieder mit dem Sprungtraining beginnen. Wenn er wieder voll fit ist, rechnet sich der vielfache Europameister auch im Turm-Einzel einiges aus: „Ich weiß, dass ich das Potenzial habe, vorn mitzuspringen“, weiß er.

Auch Martin Wolfram blickt trotz der immer wiederkehrenden Schulterschmerzen zuversichtlich auf seinen zweiten Olympia-Start. „Das Turm-Einzel ist immer als letzter Wettbewerb dran. Am 18. August findet der Vorkampf statt. Bis dahin heißt es trainieren und vielleicht kann ich mir auch andere Wettbewerbe wie Leichtathletik oder Basketball anschauen“, hofft der 24-Jährige.

Von Astrid Hofmann

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