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Dresdner SC löst seine Pflichtaufgabe gegen den VC Olympia Berlin mit einem 3:1-Sieg

Volleyball Dresdner SC löst seine Pflichtaufgabe gegen den VC Olympia Berlin mit einem 3:1-Sieg

Im dritten Satz leisteten sie sich zwar einen Hänger, aber ansonsten verdienten sich die DSC-Volleyballerinnen den 3:1-Heimerfolg gegen den VC Olympia Berlin. Trainer Alexander Waibl konnte erstmals auch wieder die lange verletzte Jocelynn Birks einsetzen.

Neuzugang Brittnee Cooper, die wieder genesene Jocelynn Birks, Katharina Schwabe und Lucie Smutna (v. l.) bejubeln den Sieg des Dresdner SC.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen haben den nächsten Pflichtsieg mit kleinem „Schönheitsfehler“ eingefahren. Wie schon gegen Köpenick setzte sich die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl auch gegen das Nachwuchsteam des VC Olympia Berlin mit 3:1 (25:12, 25:11, 23:25, 25:16) durch.

Nach zwei souveränen Sätzen verlor der deutsche Meister und Pokalsieger vor 2167 Zuschauern im dritten Abschnitt plötzlich den Faden. Die mutig zu Werke gehenden Youngster aus der Hauptstadt, die viel Druck mit dem Aufschlag ausübten, ließen sich diese Chance nicht entgehen. Sie feierten jeden Punkt und führten auch zu den beiden technischen Auszeiten (8:5/16:14). Zwar schmetterte sich der DSC in der Schlussphase noch einmal heran, aber der VCO band doch den „Sack zu“. Im vierten Abschnitt konzentrierten sich die Gastgeberinnen wieder und sorgten von Beginn an für klare Verhältnisse. Nach 84 Minuten war der fünfte Sieg unter Dach und Fach. Katharina Schwabe, die zur „MVP“ gewählt wurde, ärgerte sich trotzdem: „Dieser Satzverlust sollte uns gegen eine Mannschaft wie den VCO nicht passieren. Da müssen wir endlich den Schalter umlegen und unser Spiel durchziehen.“

Trainer Alexander Waibl blieb dennoch gelassen: „In den ersten beiden Sätzen haben wir sehr stabil angenommen und uns im Angriff hervorragend durchgesetzt. Im dritten Satz haben wir dann die Konzentration verloren. Da konnte man sehen, dass wir derzeit, wenn wir zurückliegen, schlechter Volleyball spielen. Insgesamt aber stimmt unsere Richtung.“

Neuzugang Brittnee Cooper gab ihr Debüt im DSC-Dress, allerdings erst in der Schlussphase der Partie. Sehr erfreulich war vor allem das Comeback von Jocelynn Birks. Die 23-jährige US-Amerikanerin hatte nur im Supercup spielen können, musste seitdem wegen eines Knorpelschadens im Knie pausieren. „Ich war schon ziemlich aufgeregt vor dem Spiel“, gab die Außenangreiferin zu. Zumal sie erstmals in ihrer Karriere auf der Diagonalposition spielen musste. Trainer Alexander Waibl brachte sie im ersten Satz beim Doppelwechsel für ihre Landsmännin Liz McMahon, die er ein wenig schonen wollte. So durfte Birks ab dem dritten Durchgang sogar von Beginn an ran. Am Ende war sie mit 13 Punkten hinter der sehr gut aufgelegten Gina Mancuso (15 Zähler) zweitbeste Punktesammlerin in dieser Partie.

„Natürlich war es hart für mich, zuletzt immer zuschauen zu müssen. Doch ich habe die Zeit genutzt, um in der Physiotherapie und mit Athletiktrainer Mirco Theurer an meiner Physis zu arbeiten. Seit Mitte vorletzter Woche kann ich wieder voll trainieren, habe auch keine Beschwerden mehr“, erklärte die 1,88 m große Athletin. Auf die Frage, ob sie demnächst lieber im Außenangriff spielen möchte, meinte sie: „Natürlich fühle ich mich auf meiner angestammten Position schon wohler, aber ich spiele dort, wo ich gebraucht werde.“

Von Astrid Hofmann

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