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Dresdner SC gewinnt in Sinsheim - Waibl-Team steckt Fehlstart weg

Dresdner SC gewinnt in Sinsheim - Waibl-Team steckt Fehlstart weg

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC sind trotz eines kleinen "Schönheitsfehlers" erfolgreich ins neue Jahr gestartet.

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Die Dresdnerinnen Robin de Kruijf (Nr. 15) und Magdalena Gryka (Nr. 18) wehren einen Ball von Sinsheims Martina Jakubsova ab.

Quelle: Siegfried Lörz

Sinsheim/Dresden. Von ASTRID Hofmann

Sinsheim/Dresden (DNN). Die Volleyballerinnen des Dresdner SC sind trotz eines kleinen "Schönheitsfehlers" erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Sie gewannen in der Bundesliga beim SV Sinsheim mit 3:1 (13:25, 25:18, 25:16, 25:22). Damit landeten die Elbestädterinnen den zehnten Liga-Sieg in Folge und verteidigten den zweiten Tabellenplatz.

Trainer Alexander Waibl hatte in dieser Partie auf seine beiden Nationalspielerinnen Kerstin Tzscherlich und Mareen Apitz verzichtet und startete dafür im Zuspiel mit Femke Stoltenborg und auf der Liberoposition mit Katharina Schwabe in die Partie. Im Angriff vertraute er zu Beginn neben Anne Matthes diesmal Grit Müller.

Doch offensichtlich waren dies zu viele Änderungen auf einmal, denn die Dresdnerinnen fanden überhaupt nicht ins Spiel. Die Annahme wackelte und auch sonst klappte nicht allzu viel. So konnten die Sinsheimerinnen, die von den 1000 Zuschauern frenetisch angefeuert wurden, schnell mit 12:5 in Führung gehen.

Bis zum Schluss liefen die Waibl-Schützlinge diesem Rückstand hinterher. Dabei hatte der Coach schon gewechselt, für Katharina Schwabe am Ende Grit Müller als Libero aufs Feld geschickt und im Angriff Friederike Thieme gebracht.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs kam zudem Jugendnationalspielerin Magdalena Gryka für Femke Stoltenborg in die Partie. Mit dieser neuen Formation stabilisierte sich das Spiel des Vizemeisters langsam, aber stetig. Ab Mitte des zweiten Abschnittes konnten sich die DSC-Damen Schritt für Schritt absetzen und den Satzausgleich erzielen.

Danach kontrollierten die Elbestädterinnen die Partie sicher, auch wenn die Gastgeberinnen zu Beginn des dritten Satzes noch einmal mit 6:3 in Front gingen. Die Waibl-Schützlinge legten einen kleinen Zwischenspurt ein und ließen auch im vierten Durchgang nichts mehr anbrennen. Nach insgesamt 104 Minuten verwandelten die DSC-Damen den dritten Matchball zum verdienten Sieg.

Vor allem Diagonalspielerin Judith Pietersen hatte sich dabei als konstante Punktesammlerin erwiesen. Die Holländerin war am Ende mit 20 Zählern beste Scorerin vor Anne Matthes, die es auf 16 Punkte brachte. Zur "Wertvollsten Spielerin" kürte der Sinsheimer Trainer Stefan Bräuer auf Seiten des DSC aber Zuspielerin Magdalena Gryka, die klug Regie geführt hatte. Trainer Alexander Waibl meinte: "Anfangs ging es bei uns wirklich etwas hektisch zu. Ich bin sehr zufrieden, wie sich die Mannschaft ohne unsere eingespielte Top-Achse Mareen Apitz und Kerstin Tzscherlich nach dem chaotischen ersten Satz aus der Affäre gezogen und die Partie mehr und mehr in den Griff bekommen hat. Natürlich war klar, dass an vielen Stellen die Abstimmung noch fehlte."

Bereits am Sonnabend steht die nächste Heimpartie gegen Stuttgart auf dem Plan.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.01.2012

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