Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresdner SC gewinnt erstes Finalspiel gegen Stuttgart mit 3:0

Volleyball Dresdner SC gewinnt erstes Finalspiel gegen Stuttgart mit 3:0

Die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl ist der erfolgreichen Titelverteidigung wieder einen Schritt näher gekommen: Am Sonnabend ließ sie dem Gegner aus Schwaben in eigener Halle keine Chance.

Die Dresdner Spielerinnen freuen sich über ihren ersten Sieg im Meisterschaftsfinale.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen haben einen perfekten Start ins Play-off-Finale hingelegt und die erste Hürde auf dem Weg zum Double mit Bravour genommen. Das erste Heimspiel in der Serie „best of five“ gegen Allianz MTV Stuttgart endete nicht nur mit einem klaren 3:0 (25:21, 25:12, 25:16), sondern war schon fast eine Vorführung des Gegners. In nur 72 Minuten fegte der glänzend aufgelegte und taktisch hervorragend eingestellte Titelverteidiger die Stuttgarterinnen förmlich aus der Halle. Lediglich bis Mitte des ersten Satzes entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, danach zogen die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl vor knapp 3000 Zuschauern auf und davon.

Mit druckvollen Aufgaben, einer stabilen Annahme, variablen und knallharten Angriffen und einer traumhaft sicheren Blockabwehr ließ der DSC dem Vizemeister nicht die Spur einer Chance. Im zweiten Durchgang spielten sich die Dresdnerinnen fast in einen Rausch, die Gäste hatten kaum etwas entgegenzusetzen. Das setzte sich zu Beginn des dritten Abschnitts fort. Als der DSC dann etwas die Konzentration verlor und der Vorrundendritte etwas herankam, brachte Alexander Waibl seine Schützlinge in einer Auszeit wieder auf Linie. Am Ende war auch dieser Satz eine klare Angelegenheit und Nneka Onyejekwe setzte mit dem zweiten Matchball den umjubelten Schlusspunkt. Als Mittelblockerin Kathleen Slay anschließend zur „Wertvollsten Spielerin“ gekürt wurde, tobte die Halle. Die 24-jährige US-Amerikanerin bot eine überragende Leistung, war mit 16 Punkten auch beste Scorerin und brachte dabei allein mit acht Blockpunkten die gegnerischen Angreiferinnen regelrecht zur Verzweiflung.

Aber auch Gina Mancuso lief zu starker Form auf, erzielte 13 Zähler und brachte es im Angriff auf eine starke Quote von 61 Prozent. Alexander Waibl konnte mit seinem Team sehr zufrieden sein, sagte aber zugleich: „Natürlich haben wir sehr gut gespielt, doch ich möchte den Sieg nicht überbewerten. Stuttgart hat man angemerkt, dass sie nach dem Spiel am Mittwoch in Schwerin und den anschließenden Reisestrapazen müde waren. Sie werden am kommenden Wochenende daheim deutlich stärker spielen.“ Auch Kapitän Myrthe Schoot meinte: „Sicher hatten wir uns das ein bisschen schwerer vorgestellt. Man hat aber im dritten Satz gesehen, was passiert, wenn man nur ein wenig locker lässt. Wir können uns auf diesem Erfolg keinesfalls ausruhen. Stuttgart wird sich deutlich steigern, darauf müssen wir vorbereitet sein. Aber ich denke, auch wir können noch einiges besser machen.“

Zuspielerin Laura Dijkema, die ihre Mitspielerinnen glänzend in Szene gesetzt hatte, will den Tag nicht vor dem Abend loben: „Jetzt hat der Gegner ebenfalls eine ganze Woche Zeit zur Regeneration und zum Training. Sie werden alles in die Waagschale werfen, um sich ein weiteres Heimspiel zu erkämpfen. Aber ich denke, wir haben einen starken Kader mit tollen Wechselmöglichkeiten. Das könnte am Ende vielleicht den Unterschied machen.“

Von Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr