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Dresdner SC erwartet den Schweriner SC zum Bundesliga-Topspiel

Volleyball Dresdner SC erwartet den Schweriner SC zum Bundesliga-Topspiel

Normalerweise geht der Doublegewinner zu Hause als Favorit an den Start, doch als solchen sieht DSC-Trainer Alexander Waibl seine Mannschaft vor dem Spiel gegen den Schweriner SC diesmal nicht. Der personelle Umbruch und Verletzungssorgen dämpfen seine Erwartungen an das Spitzenspiel in der Bundesliga ein wenig.

Liz McMahon soll auch am Sonnabend gegen Schwerin für viele DSC-Punkte sorgen.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Die Ost-Duelle zwischen Dresden und Schwerin sind seit Jahren in der Volleyball-Bundesliga ein echter Klassiker, der in beiden Städten die Hallen füllt. Denn sie bürgen für Qualität und Spannung. Das dürfte auch am Sonnabend (14.30 Uhr) nicht anders sein, wenn die Mecklenburgerinnen in der Margon-Arena aufschlagen.

Zusätzlich Brisanz erhielt die Partie in dieser Woche durch zwei Neuverpflichtungen, die beide Vereine kurz nacheinander verkündeten. Während Double-Sieger DSC auf die anhaltende Verletzungsmisere reagierte und mit Gina Mancuso eine Spielerin aus dem Vorjahres-Kader zumindest bis Ende Dezember zurückholt, sorgte Schwerin mit seiner Verstärkung in der Liga für Furore. Denn mit Außenangreiferin Maren Brinker schmettert eine erfahrene Nationalspielerin nach fünf Jahren im Ausland wieder in Deutschland. SSC-Trainer Felix Koslowski, der zugleich als Bundestrainer fungiert, bezeichnete das Engagement der 30-Jährigen gar als „absoluten Traumtransfer“.

Dieser wurde nur möglich, weil der türkische Verein Idmanocagi Trabzon, bei dem übrigens auch die ehemalige DSC-Spielerin Kristina Mikhailenko unter Vertrag stand, finanzielle Probleme hat und die ausländischen Spielerinnen keine Spielberechtigung erhielten. In Schwerin wurde Brinker von ihren Nationalmannschaftskolleginnen Lenka Dürr, Jennifer Geerties, Anja Brandt oder der Ex-Dresdnerin Louisa Lippmann gleich begeistert aufgenommen. „Schwerin hat eine sehr angriffsstarke Mannschaft, und mit Maren Brinker kommt noch einmal eine sehr erfahrene Spielerin dazu“, weiß auch DSC-Trainer Alexander Waibl, der trotz des kurzfristigen Transfers von Gina Mancuso sein Team in einer „leichten Außenseiterrolle“ sieht. Schließlich fehlen mit Eva Hodanova (Kreuzbandriss), Jocelynn Birks und Valerie Courtois (beide Knieprobleme) drei wichtige Spielerinnen. Dagegen kann Koslowski auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. In der vergangenen Saison musste sich der DSC im ersten Aufeinandertreffen in Schwerin übrigens mit 2:3 geschlagen geben, im Rückspiel setzte sich das Waibl-Team dann mit 3:0 durch.

Erstmals wird der Dresdner Chefcoach im Spitzenduell von seinem neuen Co-Trainer Jairo Hooi an der Seitenlinie unterstützt. „Gina Mancuso ist in guter körperlicher Verfassung, aber Wunderdinge kann man auf Anhieb nicht erwarten“, will Waibl der 25-jährigen Außenangreiferin vor ihrem Comeback im DSC-Dress keinen Druck auferlegen. Insgesamt habe die Mannschaft aber in dieser Woche sehr hart und gut trainiert, wie der DSC-Coach berichtet und deshalb ein „heißes Match“ erwartet, auf das er sich freut.

Dabei hat der 48-Jährige bei der Vorbereitung auch schon das ebenso brisante Pokal-Viertelfinale am kommenden Mittwoch gegen Stuttgart im Blick. „Das sind zwei richtig harte Brocken, die uns jetzt binnen weniger Tage erwarten“, betont er.

Von Astrid Hofmann

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