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Dresdner SC erhöht Ticketpreise für Volleyballdamen

Tageskarten bei Ligaspielen bis zu 40 Prozent teurer Dresdner SC erhöht Ticketpreise für Volleyballdamen

Erfolge haben die DSC-Volleyballerinnen in den vergangenen Jahren in Serie vorzuweisen: dreimal in Folge deutscher Meister (2014–16), in der vergangenen Saison zudem DVV-Pokalsieger. Doch Erfolge kosten Geld. Das bekommen nun die Fans der DSC-Schmetterlinge zu spüren.

Voll bis auf den letzten Platz war die Margon-Arena in der vergangenen Saison nicht nur bei den Spielen gegen Stuttgart.

Quelle: M. Rietschel

Dresden. Erfolge haben die DSC-Volleyballerinnen in den vergangenen Jahren in Serie vorzuweisen: dreimal in Folge deutscher Meister (2014–16), in der vergangenen Saison zudem DVV-Pokalsieger. Doch Erfolge kosten Geld. Das bekommen nun die Fans der DSC-Schmetterlinge zu spüren: Der Verein hat die Preise für die Eintrittskarten zu den Heimspielen in der Margon-Arena im Vergleich zum Vorjahr teils deutlich erhöht. Beim heute beginnenden Dauerkartenverkauf wird sich das in den Geldbörsen der Anhänger bemerkbar machen.

Erstmals kosten nicht mehr alle Tickets gleich viel, sondern die Halle ist in drei Preiskategorien eingeteilt: In der günstigsten Kategorie bleiben die Preise im Vergleich zur Vorsaison gleich, teils werden sie sogar etwas günstiger. Allerdings betrifft dies nicht mal zehn Prozent der in der Margon-Arena vorhandenen Plätze und vor allem jene in den äußersten Ecken mit der schlechtesten Sicht. Der weitaus größte Teil der Plätze verteuert sich – teils um fast die Hälfte des Vorjahrespreises. Am stärksten betrifft das die zentralen Plätze an den Längsseiten des Spielfelds – dort, wo die treuen Fans Platz nehmen. Die Außenbereiche der Längs- sowie die beiden Stirnseiten zählen fortan zur mittleren Preiskategorie. „Für die Kategorien 2 und 1 haben sich die Verantwortlichen des DSC angesichts der über die letzten Jahre stabilen Preisgestaltung zu einer moderaten Preiserhöhung entschlossen – auch, um den steigenden Kosten zu begegnen, die mit dem wachsenden sportlichen Erfolg einhergehen“, hieß es gestern in einer Mitteilung des Vereins.

Die Folge: Eine Tageskarte für ein Bundesligaspiel kostete für Vollzahler in der Vorsaison 10 Euro. Nur in Kategorie 3 bleibt dies unverändert. Wer bessere Sicht auf das Spiel haben will, muss künftig 12 oder gar 14 Euro berappen. Auch die anderen Tageskarten, zum Beispiel das Sparkassen-Familienticket und Karten für Pokalspiele, werden bei Kategorie 2 um zwei Euro, bei Kategorie 1 um vier Euro teurer als in der vergangenen Spielzeit.

Persönliche Zustellung als Kaufanreiz

Ermäßigte Jahreskarten, die zum Eintritt bei allen Partien der Bundesliga-Haupt- sowie der Champions-League-Vorrunde berechtigen, sind nicht mehr für 99 Euro, sondern für eine Spanne von 95 bis 145 Euro zu haben. Wenige dieser Tickets werden also etwas günstiger, ein Großteil aber um stolze 46,5 Prozent teurer. Größeres Sparpotenzial bietet sich nur bei den Eckplätzen der sogenannten Super-Jahreskarte für alle Bundesligaspiele inklusive Playoffs, den DVV-Pokal sowie die Champions-League-Vorrunde und ein weiteres CL-Spiel. Im Vorjahr kostete sie für Vollzahler 209 Euro, in Kategorie 3 künftig nur noch 165 Euro – doch für bessere Plätze sind 235 bzw. sogar 255 Euro fällig.

In der vergangenen Saison hatten insgesamt 62000 Fans die Heimspiele der Schützlinge von Trainer Alexander Waibl verfolgt und damit für eine Auslastung von 94 Prozent gesorgt. Achtmal war die Margon-Arena sogar ausverkauft. Marktwirtschaftlich die ziemlich logische Folge: eine Preiserhöhung. Dennoch bleibe das Volleyball-Erlebnis beim DSC auch künftig vergleichsweise erschwinglich und deutlich günstiger als der Besuch bei den Fußballern von Dynamo Dresden oder den Eishockey-Cracks der Dresdner Eislöwen, rechnen die Verantwortlichen des Sportclubs vor.

„Die Eintrittspreise für Heimspiele der DSC-Volleyball-Damen, die sich nicht nur zum deutschen Top-Verein, sondern auch zum zweitgrößten Zuschauermagnet der Champions League entwickelt haben, werden sich weiterhin im Durchschnitt der anderen Sportvereine der Region bewegen“, hieß es weiter. In der Vorsaison hatten sich 500 DSC-Anhänger Dauerkarten gekauft. Damit sie sich trotz der Preiserhöhung erneut dazu entschließen, werden die beiden Nationalspielerinnen Mareen Apitz und Katharina Schwabe fünf zufällig ausgewählten Käufern ihre Saisonkarte persönlich zustellen und zudem ein signiertes Original-Trikot des Double-Siegers überreichen.

Von Stefan Schramm

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