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Dresdner SC entsendet fünf Wasserspringer zur WM nach Kasan

Dresdner SC entsendet fünf Wasserspringer zur WM nach Kasan

Wenn am Sonntag die deutschen Wasserspringer von Berlin in Richtung Kasan (Russland) zur Weltmeisterschaft abheben, sitzen mit Sascha Klein, Tina Punzel, Martin Wolfram, Louisa Stawczynski und Timo Barthel gleich fünf DSC-Athleten im Flieger.

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Auf dem Sprungbrett zur WM in Kasan: die DSC-Wasserspringer Timo Barthel, Louisa Stawczynski, Tina Punzel, Martin Wolfram und Sascha Klein (v. l.).

Quelle: Matthias Rietschel

Abteilungschef Günther Rettich freut sich darüber besonders: "Das gab es noch nie und ist einfach grandios. Die Arbeit der Trainer am gesamten Stützpunkt zahlt sich aus", so der DSC-Ehrenpräsident.

"Dass wir mit der kompletten Trainingsgruppe zur WM fahren, zeigt die Qualität und Klasse, die wir am Dresdner Stützpunkt haben", so der frischgebackene Turm-Europameister Martin Wolfram. Vize-Europameisterin Tina Punzel fügt an: "Es beweist, dass hier vieles richtig gemacht wird." Weltmeister Sascha Klein, der schon 2005 sein WM-Debüt gab und jetzt seine sechsten Welt-Titelkämpfe in Angriff nimmt, hat dabei besonders auch den Nachwuchs im Blick: "Es ist wichtig, dass solche Talente wie Louisa und Timo nachrücken."

Der 19-Jährige Timo Barthel, der bei der EM in Rostock vor wenigen Wochen unglücklich vom Brett abrutschte und verletzt aufgeben musste, will es diesmal in Kasan, wo er erneut vom Einmeterbrett sowie im Dreimeter-Synchron-Mixed antritt, besser machen: "Ich muss vor allem meine Nervosität zu Hause lassen", verrät Barthel, der sich das Erreichen des Finals auf die Fahnen geschrieben hat. Louisa Stawczynski hält sich da etwas zurück. Die 18-Jährige, die vom Einmeterbrett startet, sagt: "Das Finale zu erreichen, wird sehr schwer. Für mich ist es wichtig, dass ich meine Leistung abrufe."

Die drei erfahrenen Asse gehen selbstverständlich mit ganz anderen Ambitionen in die Wettkämpfe, zumal bei der WM weitere Quotenplätze für die Olympischen Spiele in Rio im kommenden Jahr vergeben werden. In den Synchron-Wettbewerben ist dazu eine Medaille notwendig, im Einzel der Sprung unter die besten Zwölf. Sascha Klein hat dieses Ziel fest im Visier. Mit dem Berliner Patrick Hausding geht er im Turm-Synchron sogar als Titelverteidiger ins Rennen: "Da darfst du dir nicht den kleinsten Fehler leisten. Die Titelverteidigung wird schwer, aber eine Medaille wollen wir holen."

Im Einzel dürfte es für den 29-Jährigen kein Problem sein, den zweiten Quotenplatz (Martin Wolfram hatte mit dem EM-Sieg bereits den ersten erkämpft) einzufahren. Wolfram will vom Turm mindestens Rang acht wie bei Olympia in London erreichen und im Team-Wettbewerb mit DSC-Trainingsgefährtin Tina Punzel sieht er gute Chancen für eine noch bessere Platzierung. Punzel wird in Kasan ein Mammutprogramm absolvieren. Sie startet vom Dreimeterbrett im Einzel und Synchron mit Nora Subschinski sowie voraussichtlich mit Christina Wassen im Turm-Synchron, dazu im erwähnten Team-Wettbewerb. "Die Konzentration liegt auf dem Einzel. Im Synchron wird eine Medaille sehr schwierig", weiß die Ex-Europameisterin vom Dreimeterbrett, die nach erfolgreichem Abitur seit zwei Tagen ihre Zusage für die Aufnahme in die Bundeswehr in der Tasche hat.

Astrid Hofmann

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