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Dresdner SC ehrt WM-Heimkehrer mit Empfang in der Trainingshalle

Sportakrobatik Dresdner SC ehrt WM-Heimkehrer mit Empfang in der Trainingshalle

Die Sportakrobaten des Dresdner SC hatten bei der WM in China einen Coup gelandet. Die Junioren-Herrengruppe gewann Bronze und damit die erste WM-Medaille überhaupt in dieser Sportart für den DSC. Nun gab es im Verein großen Bahnhof für die erfolgreichen Heimkehrer.

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Tim Sebastian (2.v.l.) und die vier Jungs von der Junioren-Herrengruppe halten stolz eine ihrer Bronzemedaillen in die Kamera.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Tim Sebastian schaffte es am Dienstag nicht ganz pünktlich zum großen Empfang der Sportakrobaten in der DSC-Halle. Denn der 20-Jährige flog direkt von der WM in China ein, wo er mit seinem Riesaer Partner Michail Kraft einen starken sechsten Platz und zugleich das Ticket für die World Games 2017 erkämpft hatte. Trotzdem bekam der EM-Bronzemedaillengewinner noch seine Blumen und eine Frauenkirchenuhr als Präsent – wie zuvor schon alle anderen WM-Teilnehmer.

DSC-Präsident Wolfgang Söllner zog vor den Leistungen der insgesamt zwölf Athletinnen und Athleten den Hut: „Respekt, für diese tollen Auftritte. Wir sind sehr stolz auf euch“, betonte er und würdigte dabei zugleich die hervorragende Arbeit des Trainerteams um Petra Vitera. Im Mittelpunkt stand besonders die Junioren-Herrengruppe mit Tom Mädler, Florian Vitera, Erik Leppuhner und Sebastian Grohmann, die mit Bronze die erste WM-Medaille überhaupt für die DSC-Sportakrobaten geholt hatten. „Sie bilden ein tolles Team“, meinte Petra Vitera. Sebastian Grohmann verriet verschmitzt: „Ich bin so ein klein bisschen der Chef, also der, der meist die Ansagen macht. Insgesamt ziehen wir natürlich alle an einem Strang. Ich denke, die Medaille war Bestätigung für die bisherige Arbeit, sie gibt uns aber zugleich Sicherheit und Motivation für die Zukunft. Denn im nächsten Jahr werden wir in den Erwachsenenbereich aufrücken und da müssen wir noch in allen Belangen zulegen.“

Auch Tim Sebastian dachte unmittelbar nach der Rückkehr aus China schon an die kommenden Herausforderungen: „Nach derzeitigem Stand sind Michail und ich die einzigen Sportakrobaten, die Deutschland im nächsten Jahr bei den World Games vertreten. Wir wissen, wie wichtig das für die Förderung unserer Sportart ist, denn es wäre fatal gewesen, wenn es nach 2013 erneut niemand von uns zu diesem Event geschafft hätte.“ Der Dresdner gestand: „Selbst wenn uns kein kleiner Patzer unterlaufen wäre, hätte es für uns nicht zu einer Medaille gereicht. Da ist die Weltspitze noch zu weit weg. Doch ab dem nächsten Jahr ändert sich das Wertungssystem. Dann sind die Schwierigkeiten nicht mehr ganz so hoch bewertet, dafür wird mehr Wert auf die Ausführung gelegt. Das kommt uns entgegen.“

Von Astrid Hofmann

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