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Dresdner SC besiegt im Pokal-Viertelfinale Aurubis Hamburg mit 3:0

Dresdner SC besiegt im Pokal-Viertelfinale Aurubis Hamburg mit 3:0

Die DSC-Volleyballerinnen sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und stehen erstmals seit 2010 wieder im Halbfinale des DVV-Pokals. Sie bezwangen gestern Abend im Viertelfinale vor 2000 Zuschauern in der Margon-Arena Aurubis Hamburg mit 3:0 (28:26, 25:15, 29:27).

Dresden.

So glatt wie es das Ergebnis vermuten lässt, lief die Partie allerdings nicht. Die Dresdnerinnen hatten bereits im ersten Satz erhebliche Mühe, in die Partie gegen den bislang in der Bundesliga noch sieglosen Außenseiter zu finden. Sie agierten mit angezogener Handbremse, es fehlte an der Effizienz im Angriff, auch der Block wirkte eher löchrig. Dagegen spielten die Gäste aus der Hansestadt locker auf, vor allem Angreiferin Anika Brinkmann machte den DSC-Damen das Leben schwer. Die Schlussphase glich einem Krimi. Immer wieder wehrte Aurubis die Satzbälle der Dresdnerinnen ab, erst als Kapitän Imke Wedekind nach 32 Minuten einen Ball ins Aus schlug, war der sechste Versuch geglückt.

Im zweiten Durchgang steigerte sich der Gastgeber dann deutlich, schlug druckvoller auf. Und stabilisierte sich in allen Elementen. Angeführt von Nationalspielerin Lisa Izquierdo erhöhten die Dresdnerinnen vor allem ihre Schlagzahl im Angriff. Allerdings waren am Ende erneut fünf Satzbälle nötig, bevor Katharina Schwabe den "Sack zuband".

Doch die Gäste gaben sich noch längst nicht geschlagen. Im dritten Abschnitt hielten die Hamburgerinnen um die stark aufspielende Anika Brinkmann voll dagegen. Und auch diesmal war die Endphase heiß umkämpft. Die DSC-Spielerinnen versemmelten drei Matchbälle, bevor Hamburg sogar die Chance zum Satzgewinn hatte. Doch Juliane Langgemach vereitelte die "Verlängerung". Nach 87 Minuten dann die Erlösung, als Rebecca Perry endlich den vierten Matchball im gegnerischen Feld versenkte.

Die US-Amerikanerin wurde auch als "Wertvollste Spielerin" gekürt, auf Seiten der Gäste war es Anika Brinkmann. Erfolgreichste Scorerin beim DSC war Lisa Izquierdo mit 18 Zählern. Trainer Alexander Waibl gab zu: "Hamburg hat mit einer völlig anderen Aufstellung als bisher gespielt. Da haben wir anfangs eine Weile gebraucht, uns darauf einzustellen. Außerdem war unser Angriff nicht effektiv genug und auch die Block-Feldabwehr funktionierte nicht wie gewohnt. Aber man sollte auch nicht vergessen, dass Aurubis keine schlechte Mannschaft hat. Am Ende aber haben wir den Einzug ins Halbfinale geschafft und darüber sind wir sehr froh. Jetzt wünsche ich mir für das Halbfinale gleich noch einmal ein Heimspiel. Das wäre super."

Auch Mareen Apitz gestand nach der "schweren Geburt" in dieser Partie: "Anika Brinkmann hat uns viele Probleme bereitet. Wir hätten uns aber schneller auf die Hamburgerinnen einstellen müssen. Das lief etwas zu zäh bei uns." Auch sie hat nur einen Wunsch: "Ein Heimspiel." Das wird jedoch erst morgen entschieden, wenn die anderen Partien über die Bühne gegangen sind.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.11.2013

Astrid Hofmann

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