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Dresdner SC baut im dritten Finalspiel wieder auf seinen Heimvorteil

Volleyball Dresdner SC baut im dritten Finalspiel wieder auf seinen Heimvorteil

Die 2:3-Niederlage am vergangenen Sonnabend in Stuttgart hat den Titelverteidiger aus Elbflorenz mächtig geärgert. Am Mittwochabend möchte der Pokalsieger aus der sächsischen Landeshauptstadt wieder die Führung in der Serie „best of five“ erobern.

DSC-Trainer Alexander Waibl möchte am Mittwoch eine Leistungssteigerung seines Teams sehen.

Quelle: www.dehli-news.de

Dresden. Nach der ärgerlichen Niederlage im zweiten Finalspiel bei Allianz MTV Stuttgart wollen die DSC-Volleyballerinnen am Mittwochabend (19 Uhr) in der dritten Partie in der Margon-Arena die Weichen in Richtung Double stellen. „Natürlich hat uns diese Niederlage noch sehr gewurmt, vor allem, wie sie zustande kam“, bekennt Angreiferin Lisa Izquierdo. Drei Matchbälle hatten die Elbestädterinnen vergeben und damit die 2:0-Führung in der Serie „Best of five“ verpasst.

Allerdings ärgerten Trainer Alexander Waibl vor allem die zahlreichen Fehler in den ersten beiden Sätzen : „Eigentlich haben wir in den ersten drei Abschnitten die nötige Spannung vermissen lassen.“ Das soll natürlich am Mittwoch wieder ganz anders aussehen. „Wir müssen vor allem die Fehlerquote verringern, mehr Qualität und Präzision in unsere Spiel bringen“, fordert der Coach, der am Montag im Training bei seinen Spielerinnen schon noch etwas Müdigkeit ausgemacht hat. „Man merkt, dass wir am Ende einer langen Saison angekommen sind“, so Waibl. Er glaubt deshalb: „Das wird das schwierigste Spiel für uns. Es hat sich gezeigt, dass es die erwartet enge Serie geworden ist, da entscheiden am Ende Kleinigkeiten. Die Stuttgarterinnen kommen mit dem Sieg im Rücken, der wird sie weiter pushen. Deshalb brauchen wir vor allem die Unterstützung unseres Publikums. Nur gemeinsam können wir es schaffen.“

Tatsächlich haben die Schwaben, die dem DSC schon im Pokalfinale so knapp unterlegen waren, jetzt erst recht Blut geleckt. MTV-Trainer Guillermo Hernandez meinte: „Wir wissen jetzt, dass wir selbst diesen Gegner im Tie-Break schlagen können. Das ist wichtig für die Psyche. Und auch Kapitän Kim Renkema träumt weiter vom Titel: „Mit dieser Mannschaft ist alles möglich“, sagte die Holländerin.

Allerdings hatte Waibl schon vor Beginn dieser Finalserie gesagt, dass der Heimvorteil das Zünglein an der Waage sein könnte. Auf jeden Fall können die DSC-Damen bei ihrer „Mission Double“ am Mittwochabend mit vollen Rängen rechnen. „Die Margon-Arena ist bis auf den letzten Platz ausverkauft. Es wird keine Karten mehr an der Abendkasse geben“, betont Geschäftsführerin Sandra Zimmermann.

Das vierte Spiel am kommenden Sonnabend wird übrigens nicht in der angestammten Stuttgarter SCHARRena stattfinden, sondern die MTV-Damen ziehen in die deutlich größere Porsche Arena um, die 4500 Zuschauer fasst. Über 2700 Tickets seien bisher bereits abgesetzt, heißt es aus Stuttgarter Kreisen.

Von Astrid Hofmann

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