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Dresdner SC: Trainer Waibl will nach Verletzungsmisere personell nachlegen

Dresdner SC: Trainer Waibl will nach Verletzungsmisere personell nachlegen

Die DSC-Volleyballerinnen schlagen noch einmal auf dem Transfermarkt zu. Grund ist die durch das große Verletzungspech angespannte Personalsituation beim Vizemeister.

Dresden .

Dresden (DNN). Die DSC-Volleyballerinnen schlagen noch einmal auf dem Transfermarkt zu. Grund ist die durch das große Verletzungspech angespannte Personalsituation beim Vizemeister. Vom 15 Spielerinnen umfassenden Kader sind im Moment gerade einmal zehn einsatzfähig. Wie Trainer Alexander Waibl gestern informierte, zieht sich die Reha bei Libero Kerstin Tzscherlich noch länger hin, es besteht sogar die Gefahr, dass die 34-Jährige in dieser Saison nicht mehr aufs Spielfeld zurückkehrt.

"Sie bekommt jetzt eine Spritzenkur. Wenn diese nicht anschlägt, könnte dieser schlimmste Fall eintreten", so Waibl. Er fügt aber hinzu: "Ich hoffe, dass Kerstin nach dieser Kur wieder mit dem Training beginnen kann." Planmäßig läuft dagegen die Heilung bei Anne Matthes, die nach einer Schulter-OP aber ebenfalls bis mindestens Jahresende ausfällt. Dazu fehlen die drei Spielerinnen, die sich in den ersten fünf Spielen verletzten: Laura Heyrman (Fußbruch), Myrthe Schoot (Meniskus-OP) und Katharina Schwabe, deren Knöchel aber zum Glück "nur" schwer geprellt ist und die vielleicht in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen kann. "In der Bundesliga sind wir hervorragend gestartet, haben deshalb in der Meisterschaft keinen Druck. Zumal die Entscheidung erst in den Playoffs fällt. Aber in den kommenden englischen Wochen geht es auch im DVV-Pokal und in der Champions League um sehr viel, deshalb haben wir uns entschieden, für einen begrenzten Zeitraum noch einmal eine Spielerin nachzuverpflichten", erläuterte der DSC-Trainer, der seine Fühler schnell ausgestreckt hat und wahrscheinlich im Ausland schon fündig wurde. Spätestens bis Wochenende will Waibl Vollzug melden, vielleicht bereits heute. Am kommenden Mittwoch beim Champions- League-Heimspiel gegen Eczacibasi Istanbul (Türkei) soll die Neue bereits für die Dresdnerinnen auflaufen.

Keine Überraschung gab es bei der gestrigen Mitgliederversammlung der Volleyball-Abteilung. Wie erwartet wurde Vorstandschef Jörg Dittrich einmütig für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Ausgeschieden aus dem Vorstand ist lediglich Jörn Zacher, dafür wurden die bereits schon vorher ins Gremium kooptierten Ulf Kaminski und Erik Luckner von den Mitgliedern jetzt auch in den achtköpfigen Vorstand gewählt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.11.2012

Astrid Hofmann

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