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Dresdner SC: Nicole Davis zeigt starkes Debüt

Dresdner SC: Nicole Davis zeigt starkes Debüt

Ein klarer Sieg vor ausverkauftem Haus und ein gelungenes Debüt von US-Star Nicole Davis - besser hätte für die Volleyballerinnen des Dresdner SC der Start ins neue Jahr nicht laufen können.

Dresden.

Von Astrid Hofmann

Vor rund 3000 Zuschauern schmetterte der deutsche Vizemeister in der Margon-Arena den VfB Suhl im Ostderby glatt mit 3:0 (25:19, 25:17, 25:20) Sätzen aus der Halle und startete damit erfolgreich in die Bundesliga-Rückrunde. Trotz personeller Probleme (Katharina Schwabe fiel kurzfristig wegen Magen-Darm-Infekt aus) musste der Gastgeber dabei nicht einmal an seine Grenzen gehen, um den Tabellenzehnten aus Thüringen in die Schranken zu weisen. In einer keinesfalls hochklassigen Partie leisteten sich die Gäste vor allem in Annahme und Angriff viele leichte Fehler und so konnte der DSC am Ende auch ein wenig Kräfte für das Gipfeltreffen am Mittwoch an gleicher Stelle gegen Schwerin sparen.

Viele Fans waren besonders gespannt auf das Debüt der US-amerikanischen Nationalspielerin und zweimaligen Olympia-Zweiten Nicole Davis. Die Libera, die seit dem Olympia-Finale von London am 11. August kein Match mehr bestritten hatte, bot bei ihrer DSC-Premiere gleich eine solide Leistung. "Ich war vorher schon etwas nervös, bekam meine Nerven dann aber gut in den Griff. Ich habe mich voll auf das Spielgeschehen fokussiert und auf die Kommunikation mit meinen Mitspielerinnen. Die Kulisse in der Halle hat mich begeistert und mitgerissen", sagte die 30-jährige Annahme- und Abwehrspezialistin nach der Partie. Auch Trainer Alexander Waibl zeigte sich mit dem Neuzugang zufrieden: "Sie hat nicht den Eindruck vermittelt, dass sie das erste Mal hier mit der Mannschaft spielt. Sie strahlte schon große Ruhe aus", lobte er. Zum Spiel insgesamt merkte die US-Amerikanerin aber auch kritisch an: "Wir haben uns noch zu viele Fehler erlaubt, hatten einige Konzentrationsschwächen."

In den ersten beiden Sätzen konnten die Gastgeberinnen Suhl mit druckvollen Aufschlägen beschäftigen. Zuspielerin Magdalena Gryka, diesmal von Beginn an auf dem Feld stand, konnte ihre Mitspielerinnen gekonnt in Szene setzen. Im dritten Satz ließen die Elbestädterinnen dann allerdings locker und der VfB witterte seine Chance. Als die Gäste mit 12:7 führten, wechselte Alexander Waibl Stammregisseurin Mareen Apitz für Gryka ein und die 25-Jährige brachte frischen Wind. Bis zum 18:18 hielt Suhl das Geschehen noch offen, dann setzten sich die Dresdner Damen ab und nach 73 Minuten verwandelte Stefanie Karg den zweiten Matchball zum Sieg. Die Mittelblockerin war mit 14 Punkten zugleich beste Scorerin und wurde von Gästetrainer Felix Koslowski zur wertvollsten Spielerin (MVP) gewählt.

Bereits übermorgen (Beginn 19.30 Uhr) steht der Knüller gegen Titelverteidiger Schweriner SC in der Margon-Arena auf dem Plan.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.01.2013

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