Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresdner SC: Geburtstagskind hofft auf Glück bei den Raben

Dresdner SC: Geburtstagskind hofft auf Glück bei den Raben

Viel Zeit zur Regeneration blieb den DSC-Volleyballerinnen nach dem 3:0-Auftaktsieg in der Finalserie um die deutsche Meisterschaft gegen die Roten Raben Vilsbiburg nicht.

Bereits gestern stiegen die Elbestädterinnen schon wieder in den Bus, der sie nach Niederbayern brachte. "Wir haben eine gute Ausgangsbasis, aber der Pokalsieger hält nach wie vor das bessere Blatt in seinen Händen", sieht DSC-Trainer Alexander Waibl den Konkurrenten auch weiterhin in der Favoritenrolle. "Vilsbiburg will diese Niederlage nicht auf sich sitzen lassen und deshalb wird für uns diese zweite Partie eine ganz besonders schwere Nuss", ist er überzeugt.

Dass er damit keinesfalls übertreibt, beweisen auch die Äußerungen aus dem Lager des Gegners. So ein Spiel der Raben werde man gewiss nicht wieder erleben, heißt es da. "Zu Hause sieht die Sache schon ein wenig anders aus", verspricht Vilsbiburgs Trainer Jonas Kronseder einen deutlich besseren Auftritt seiner Schützlinge. Doch die DSC-Damen sind auf einen harten Kampf eingestellt. "Bei uns im Team neigt niemand zur Selbstüberschätzung oder Überheblichkeit. Ich denke, die Mädels können diesen 3:0-Sieg gut einschätzen", hat Alexander Waibl keine Angst, dass in den Reihen seiner Mannschaft jetzt Euphorie die Oberhand gewinnt.

Das heutige Geburtstagskind Katharina Schwabe - sie wird 21 - bestätigt diese Ansicht: "Wir wissen, aufgrund unserer Personalsituation müssen wir alle noch ein paar Prozent zulegen", so die Angreiferin, die erstmals an ihrem Geburtstag ein Spiel bestreitet. "Ich freue mich darauf und vielleicht bringt es ja Glück", hofft Schwabe, die für ihre Teamgefährtinnen natürlich obligatorisch ein Stück Kuchen dabei hat.

Kapitän Stefanie Karg musste noch vor der gestrigen Reise zur Staatsexamens-Prüfung in Mikro-Soziologie antreten. Die 27-Jährige entledigte sich auch dieser Prüfung mit Bravour und einen glatten 1,0. Damit kann sie heute befreit aufspielen.

"Taktisch gibt es zwischen unseren beiden Mannschaften natürlich jetzt keine großen Überraschungen, nur an bestimmten Feinheiten kann man arbeiten", so Alexander Waibl, der nochmals betont: "Unsere personellen Nachteile müssen wir auch diesmal durch Leidenschaft und Energie versuchen zu kompensieren."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.04.2014

Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr