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Dresdner Ruderer nach Hügelregatta in Essen unzufrieden

Dresdner Ruderer nach Hügelregatta in Essen unzufrieden

Die Dresdner Ruder-Olympiasieger Karl Schulze (USV TU) und Tim Grohmann (DRC) waren nach der 97. Hügelregatta in Essen ziemlich sauer. Beim ersten internationalen Kräftemessen der Saison reiften nicht alle Blütenträume.

Dennoch können die "Gold-Jungs" optimistisch in Richtung EM Ende Mai in Sevilla schauen, denn für den Start im Doppelvierer sind sie gesetzt. Vor allem Karl Schulze wollte eigentlich in diesem Jahr lieber einmal im Doppelzweier starten. Doch gemeinsam mit seinem Olympiasieger-Kollegen Lauritz Schoof (Rendsburg) musste sich der 25-Jährige in dieser Bootsklasse in Essen dem Duo Eric Knittel/Stephan Krüger (Berlin/Rostock) geschlagen geben. Tim Grohmann fuhr mit dem Rostocker Ole Daberkow gar nur auf den siebenten Rang. Damit war der EM-Start im Doppelzweier passé.

"Das hat Karl schon echt geärgert", bekannte Trainer Egbert Scheibe. Zwar rutschte es für die drei Olympiasie-ger Schulze, Grohmann und Schoof auch im Doppelvierer noch nicht optimal - sie belegten gemeinsam mit Ole Da-berkow hinter dem Olympiazweiten Kroatien und dem deutschen Boot mit Marcel Hacker, Eric Knittel, Stephan Krüger und dem Laubegaster Junioren-Weltmeister Kai Fuhrmann nur Platz drei - doch an der Nominierung gab es keine Zweifel. "Wir hatten an diesem Wochenende mit einigen Problemen zu kämpfen, deshalb waren die Ergebnisse nicht ganz so top wie erhofft. Aber alle haben den notwendigen Leistungsnachweis erbracht. Jetzt wollen wir an den nächsten beiden Wochenenden in Ratzeburg den vierten Mann für den Doppelvierer finden, der am besten zu unseren drei Olympiasiegern passt", erklärte Scheibe. Zur Erinnerung: Der Wurzener Philipp Wende, der in London als vierter Mann noch im Siegerboot saß, pausiert in dieser Saison wegen seines Studiums. Der Laubegaster Kai Fuhrmann, der im Doppelzweier mit dem Rostocker Paul Heinrich starker Dritter wurde und auch im Doppelvierer überzeugte, hat gute Karten, Wende zu ersetzen. Außer ihm werden Ole Daberkow und Paul Heinrich getestet. "Es muss physisch, aber auch menschlich passen. Die Harmonie ist wichtig", so Egbert Scheibe.

Ebenfalls nominiert für die EM in Sevilla ist der Pirnaer André Sieber, der mit dem Hallenser Philipp Naruhn im Zweier ohne starten wird.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.05.2013

Astrid Hofmann

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