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Dresdner Ruderer Grohmann überzeugt beim ersten Test

Noch einmal zu Olympia nach Rio Dresdner Ruderer Grohmann überzeugt beim ersten Test

Für die deutschen Ruder-Asse stand am vergangenen Wochenende mit der Langstreckenregatta in Leipzig der erste von zwei wichtigen Qualifikationen im Olympia-Jahr auf dem Plan. Für den Dresdner Olympiasieger Tim Grohmann (startet für DHfK Leipzig) war dieser erste Test besonders wichtig.

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Tim Grohmann (vorne) während des Halbfinales der Ruderweltmeisterschaften 2013 in Sevilla.

Quelle: dpa

Dresden. Für die deutschen Ruder-Asse stand am vergangenen Wochenende mit der Langstreckenregatta in Leipzig der erste von zwei wichtigen Qualifikationen im Olympia-Jahr auf dem Plan. Für den Dresdner Olympiasieger Tim Grohmann (startet für DHfK Leipzig) war dieser erste Test besonders wichtig. Im letzten Jahr hatte es der 27-Jährige aufgrund einer notwendigen Zahn-OP nicht in den Doppelvierer geschafft und musste von der Ferne zusehen, wie das Boot mit den drei anderen Olympiasiegern Karl Schulze (Berlin), Philipp Wende (Leipzig) und Lauritz Schoof (Rendsburg) sowie dem neu in den Vierer gerutschten Hans Gruhne (Potsdam) Weltmeister wurde. Grohmann hat jedoch seinen Traum von Rio noch längst nicht begraben, will sich zurück in den Doppelvierer kämpfen. In Leipzig konnte der Schützling von Trainer Egbert Scheibe schon einmal ein Ausrufezeichen setzen. Beim Stufen- und Ergometertest erwies sich Grohmann unter den A-Nationalmannschafts-Skullern als Bester.

Auf dem Wasser überzeugte er über die sechs Kilometer ebenfalls, belegte einen sehr guten sechsten Platz. Den Sieg sicherte sich der Rostocker Stephan Krüger vor Philipp Wende, der ebenfalls in Dresden bei Scheibe trainiert. Platz drei erreichte Lauritz Schoof. Die anderen beiden Weltmeister Hans Gruhne und Karl Schulze kamen nur auf die Ränge neun und 14. Der Ex-Dresdner Kai Fuhrmann (jetzt DHfK Leipzig) landete als Siebenter ebenfalls noch vor diesen Beiden.

Die endgültige Entscheidung für die Zusammenstellung des Kaders fällt jedoch erst nach der Deutschen Kleinbootmeisterschaft in knapp zwei Wochen in Köln. Egbert Scheibe, der mit seinen Schützlingen jetzt im Trainingslager im tschechischen Racice am letzten Schliff arbeitet, weiß: „Der Bonus, den die vier Weltmeister genießen, ist sehr groß. Deshalb muss Tim eine besonders gute Leistung bieten, wenn er sich eine Olympia-Chance erkämpfen möchte. Das ist unser Anspruch.“

Von ah

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