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Dresdner Ruder-Quartett muss mit EM-Bronze zufrieden sein

Dresdner Ruder-Quartett muss mit EM-Bronze zufrieden sein

Der neuformierte Dresdner Doppelvierer mit den Olympiasiegern Karl Schulze, Tim Grohmann, Philipp Wende und Kai Fuhrmann hat bei der EM in Belgrad einen kleinen Dämpfer bekommen.

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Karl Schulze, Kai Fuhrmann, Philipp Wende und Tim Grohmann (v.l.n.r.) konnten in Belgrad die großen Erwartungen noch nicht voll erfüllen. Sie verloren ihren Titel an die siegreichen Ukrainer.

Quelle: Ivan Milutinovic, dpa

Belgrad/Dresden. Die Schützlinge von Trainer Egbert Scheibe verfehlten die erhoffte Titelverteidigung, kehren heute mit der Bronzemedaille heim. Im Finale unterlagen sie den siegreichen Ukrainern, die die 2000 Meter in 5:41,920 Minuten absolvierten und dem Boot von Großbritannien (5:42,190).

Das deutsche Quartett fuhr nach 5:42,830 Minuten über die Ziellinie und verwies die ebenfalls starken Russen auf den vierten Rang. Egbert Scheibe zeigte sich trotz allem nicht unzufrieden: "Natürlich wollten wir gewinnen. Doch das war eines der schwersten Rennen, das ich erlebt habe, denn es ging von Beginn an ganz eng zu. Die Jungs haben wirklich gefightet bis zum Schluss und wir sollten uns über Bronze reuen, denn es hätte auch ganz schnell Platz vier werden können. Die EM zeigt einmal mehr, dass die Weltspitze immer weiter zusammenrückt und die Leistungen in der Spitze sehr hoch sind. Dabei fehlte ja noch Weltmeister Kroatien."

Insgesamt aber habe sich der Skull-Bereich der Männer mit der Silbermedaille von Einer-Ikone Marcel Hacker und der Bronzemedaille des Doppelzweiers gut aus der Affäre gezogen, befand Egbert Scheibe. Gold gewann lediglich das deutsche Flaggschiff, der Männer-Achter. Dazu sammelten die deutschen Boote noch insgesamt viermal Silber und fünfmal Bronze. Chefbundestrainer Marcus Schwarzrock meinte: "Das ist ein gutes Ergebnis, auch wenn ich mir ein, zwei Siege mehr gewünscht hätte." Der Coach gestand: "Ich dachte schon, die hätten die Platte mit der Deutschland-Hymne versteckt." Doch auf die Achter-Crew war wieder einmal Verlass. Die altbewährte Taktik mit einem schnellen Start und früher Führung verhalf zum von Schwarzrock ersehnten Erfolg. Allerdings bewiesen auch die Russen großes Stehvermögen und blieben bis zur 1500-Marke auf Schlagdistanz.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.06.2014

ah

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