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Dresdner Pferde dominieren Heimrenntag

Galopp Dresdner Pferde dominieren Heimrenntag

Es regnete am frühen Nachmittag, die Stars der Szene ritten in Baden-Baden, doch die Turffreunde aus Dresden ließen den Rennverein nicht im Stich und kamen reichlich nach Seidnitz. Und sie bereuten ihr Erscheinen nicht, denn es gab viel Grund zur Freude bei den Dresdner Trainern.

Rene Piechulek (grünes Trikot) gewinnt auf Connected den Preis des Schillergartens.

Quelle: Frank Dehlis

Dresden. Für Claudia Barsig war es ein perfekter Sonntag und auch bei Lutz Pyritz huschte ein Lächeln übers Gesicht. Der fünfte Renntag auf der Galopprennbahn in Seidnitz stand ganz im Zeichen der Lokalmatadoren. Insgesamt fünf der sieben Galopp-Prüfungen gewannen Vollblüter aus den Dresdner Ställen, dazu gab es noch weitere gute Platzierungen. Gleich dreimal wurde Claudia Barsig zur Siegerehrung gerufen.

Nachdem der dreijährige Wallach Speed Touch seiner Favoritenrolle gerecht geworden war, stand ihm im Hauptereignis, dem mit 6000 Euro dotierten Preis des Schillergartens, einem Ausgleich III über 1400 m, auch Stallgefährtin Connected nicht nach. Die Stute, die ebenfalls von René Piechulek geritten wurde, triumphierte mit über vier Längen Vorsprung. Dahinter machte der neunjährige Wallach Renoir den Doppelerfolg für Barsig komplett. Danach hielt auch Shabraque die Konkurrenz in Schach und rundete den starken Auftritt des Barsig-Stalls ab. Pao de Acuca steuerte zum Schluss noch einen dritten Platz bei. Aber das war noch nicht alles, denn frohe Kunde kam auch noch aus Baden-Baden, wo der vierjährige Wallach Tim Rocco unter dem Ex-Dresdner Alexander Pietsch einen mit 22 500 Euro dotierten Ausgleich I gewann. So konnte die Trainerin sogar vier Treffer bejubeln und ihr Jahreskonto in Deutschland auf 16 Siege aufstocken. Im Kampf um das „Silberne Hufeisen“ in Seidnitz führt sie mittlerweile fast uneinholbar mit neun Erfolgen.

Lutz Pyritz konnte mit den Siegen der achtjährigen unverwüstlichen Stute Bear Paolina und dem 159:10-Außenseiter Isongo seine Saisontreffer neun und zehn feiern.

Für Spannung und viel Neugier sorgten bei den über 6800 Zuschauern, die auch trotz einer kleinen Regeneinlage ausharrten, die beiden Trabereignisse. Leider konnte Lokalmatador Bernd Nebel auch diesmal im Sulky nicht gewinnen. Das Trabrennen entschied Linda Matzky hinter Millions Boy für sich. Die Seidnitz-Premiere im Trabreiten ging fast erwartungsgemäß an den einzigen Mann im Feld der acht Starter. Der 21-jährige spanische Champion des Vorjahres, Jaume T. Vaquer Staschel, siegte auf Blizzard of us und feierte damit seinen zweiten Erfolg in Deutschland. Linda Matzky verfehlte mit Doktor Schulze übrigens als Vierte nur knapp einen Platz unter den Top-Drei.

Einen Wermutstropfen gab es am Ende des Tages aber dann doch – beim Blick auf den Gesamtumsatz. Der lag nach allen neun Rennen nur bei 94 398,30 Euro. „Da hätten wir uns schon mehr erhofft. Die Grenze von 100 000 Euro wollten wir gern knacken. Doch die zum Teil geringen Starterfelder, die dem gleichzeitigen Finale der Rennwoche in Iffezheim geschuldet waren, machten uns dabei einen Strich durch die Rechnung. Da fehlte vor allem das Geld von der Außenwette“, erklärte Rennvereins-Geschäftsführer Uwe Tschirch.

Von Astrid Hofmann

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