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Dresdner Paralympics-Teilnehmer Reppe und Schiffler sind zurück

Freudige Ankunft Dresdner Paralympics-Teilnehmer Reppe und Schiffler sind zurück

Die Müdigkeit nach langer Reise verflog bei Christiane Reppe und Alexander Schiffler bei der Ankunft in der Heimat schnell. Familie, Freunde sowie Verantwortliche der Stadt und Vereine bereiteten den beiden Dresdner Paralympics-Teilnehmern einen herzlichen Empfang.

Dresdens Sportbürgermeister Peter Lames empfing gestern die Paralympics-Teilnehmer Christiane Reppe (Handbike-Goldmedaille) und Alexander Schiffler (Sitzvolleyball, mit Töchterchen Marlena, v. l. n. r.) am Flughafen in Klotzsche

Quelle: Astrid Hofmann

Dresden. Die Müdigkeit nach langer Reise verflog bei Christiane Reppe und Alexander Schiffler bei der Ankunft in der Heimat schnell. Familie, Freunde sowie Verantwortliche der Stadt und Vereine bereiteten den beiden Dresdner Paralympics-Teilnehmern einen herzlichen Empfang. Handbikerin Christiane Reppe, die in Rio Gold im Straßenrennen gewann, zeigte ihre Medaille stolz in die Kameras. „Gold bei den Paralympics ist schon noch mal etwas anderes als meine Weltmeistertitel“, sagte die 29-Jährige. Nachdem sie zuvor schon dreimal als Schwimmerin an den Paralympics teilgenommen und 2004 zwei Bronzemedaillen gewonnen hatte, wechselte sie 2013 zum Handbiken und feierte auch in diesem Sport mit zwei WM-Titeln und vielen weiteren Medaillen große Erfolge. Doch jetzt ging für sie ein Traum in Erfüllung.

„Dieser Wechsel war die beste Entscheidung in meinem Leben. Erstmals bin ich zu den Spielen gefahren mit dem Gedanken, dass ich Gold gewinnen kann. Trotzdem war ich vorher sehr ruhig. Es war dann ein hartes Rennen und am Ende stand ich auf dem Podium und habe fast geweint“, gibt Christiane Reppe zu. Auch sonst hat die Elbestädterin nur gute Erinnerungen an Brasilien: „Das paralympische Dorf war super, auch mit dem Essen waren wir zufrieden. Die Abschlussfeier war schön“, erzählt sie. Viel Zeit, alles sacken zu lassen, hat sie aber nicht. „Am Sonntag bin ich beim Berlin-Marathon, vielleicht Ende Oktober bei der Mallorca Handbike Tour. Erst danach ist ein wenig relaxen angesagt“, verrät Reppe.

Sitzvolleyballer Alexander Schiffler (DSC) freute sich vor allem, Töchterchen Marlena wieder in seine Arme schließen zu können. Sie war während der Spiele in Obhut der Großeltern in Dresden geblieben. Auf Mama Michelle, die mit den US-amerikanischen Sitzvolleyballerinnen Gold gewonnen hat, muss Marlena bis Freitag warten. „Das hatte mit den Flügen nicht so geklappt, deshalb kommt sie später“, erklärt Alexander Schiffler, der noch immer mit dem sechsten Platz seiner Mannschaft hadert. „Wir hatten uns auf jeden Fall mehr vorgenommen, zumal wir vorher so viel in die Vorbereitung investiert haben. Dann aber klappte es leider nicht wie erhofft. Schon zum Auftakt die Niederlage gegen Ägypten war extrem bitter, daran hatten wir schon sehr zu knabbern“, gibt der 34-Jährige zu. Trösten konnte ihn das Gold seiner Ehefrau.

Von Astrid Hofmann

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