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Dresdner Olympia-Starter werden mit Blumen verabschiedet

Der Countdown für Rio läuft Dresdner Olympia-Starter werden mit Blumen verabschiedet

Der Countdown für Rio läuft. Am Mittwoch hat die Stadt Dresden in der Centrum-Galerie ihre insgesamt sieben Olympia- und Paralympics-Starter verabschiedet. Sie bekamen viele gute Wünsche und natürlich ein paar kleine Präsente wie ein Portugiesisch-Wörterbuch und ein kleines Taschengeld mit auf den Weg.

Sachsens Sportminister Markus Ulbig (2.v.l.), OB Dirk Hilbert (2.v.r.), LSB-Chef Ulrich Franzen (r.) sowie die Trainer wünschten den Dresdner Athleten alles Gute.

Quelle: soccerfoto

Dresden. Der Countdown für Rio läuft. Am Mittwoch hat die Stadt Dresden in der Centrum-Galerie ihre insgesamt sieben Olympia- und Paralympics-Starter verabschiedet. Die Wasserspringer Tina Punzel, Sascha Klein und Martin Wolfram, Dreispringerin Jenny Elbe (alle DSC), die beiden Kanuten Steffi Kriegerstein (WSV „Am Blauen Wunder“) und Tom Liebscher (KC Dresden) sowie Dressurreiter Steffen Zeibig (Paralympics) vertreten die Farben der sächsischen Landeshauptstadt in Brasilien.

Viele Funktionäre, darunter auch Sachsens Sportminister Markus Ulbig, Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert und Ulrich Franzen, Präsident des Landessportbundes, gaben den Athleten viele gute Wünsche und natürlich ein paar kleine Präsente wie ein Portugiesisch-Wörterbuch und ein kleines Taschengeld mit auf den Weg.

Lars Kluger, seit einigen Monaten neuer Präsident des Stadtsportbundes verriet, dass der SSB im Vorfeld von Rio den Dresdner Olympioniken ein paar Hundert Euro Unterstützung gezahlt habe. „Wir wollten damit ein Zeichen setzen und wir werden nach den Spielen weiter an einem solchen Konzept feilen und dabei auch die Stadt und Sponsoren ins Boot holen“, so Kluger. Damit soll in Zukunft die Abwanderung von erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern – wie es zum Beispiel mit den Ruder-Olympiasiegern nach 2012 passierte – verhindert werden.

Moderator Marc Huster – als Gewichtheber errang er selbst zweimal Olympia-Silber – fragte bei den Athleten nach, was für sie das Besondere an Olympia ist. „Bei anderen Titelkämpfen sind wir Wasserspringer unter uns, aber bei Olympia trifft man so viele Sportler aus anderen Disziplinen im olympischen Dorf. Das macht es so besonders. Und natürlich ist es ein Ereignis, das nur alle vier Jahre stattfindet“, meinte Olympia-Debütantin Tina Punzel, die hinzufügte: „Da steht dann auch unsere Sportart mehr im Fokus als sonst. Das finde ich gut.“ Trainingsgefährte Martin Wolfram, 2012 in London schon Olympia-Achter, gab noch einmal Entwarnung zu seiner Schulter: „Ich bekomme am Freitag noch einmal eine Spritze und dann hält die Schulter.“ Deshalb ist er auch ganz zuversichtlich: „Die Punktzahlen, die ich jetzt zuletzt erreicht habe, bin ich vor London nicht annähernd gesprungen. Deshalb hoffe ich auf ein gutes Ergebnis.“ Auch Sascha Klein, der in der Centrum Galerie auch Ehefrau Franziska und Söhnchen Oskar (6 Monate) dabei hatte, will „unbedingt eine Medaille mitbringen“.

Kanurennsportler Tom Liebscher, der vor vier Jahren nur als Ersatzmann dabei war und nicht einmal im olympischen Dorf wohnen durfte, fiebert nun seinem ersten richtigen Spielen entgegen. Am Montag geht es für ihn und auch Trainingsgefährtin Steffi Kriegerstein zum letzten Vorbereitungslehrgang nach Duisburg. Der Schützling von Landestrainer Jens Kühn sagt: „Wenn wir uns nicht zu blöd anstellen, müsste eine Medaille drin sein.“ Immerhin hat der Dresdner, der noch vor dem Abflug nach Rio seinen 23. Geburtstag feiert, gleich zwei Medaillenchancen – im K2 über 200 m und im K4 über 1000 m.

Auch Steffen Zeibig, der seine dritten Paralympics in Angriff nimmt, hat zwei Chancen auf Edelmetall – in der Mannschaft und im Einzel. Dabei ist er sehr zuversichtlich: „Meine Stute Feel Good ist wirklich sehr gut drauf. Ich kann mich absolut auf sie verlassen. Deshalb rechne ich mir schon einiges aus.“

Astrid Hofmann

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