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Dresdner Kanute Tom Liebscher paddelt in Tschechien auf Platz drei

Dresdner Kanute Tom Liebscher paddelt in Tschechien auf Platz drei

Der Dresdner Kanute Tom Liebscher hat bei seinem ersten Weltcup-Einsatz als deutsche Nummer eins über 200 Meter im tschechischen Racice einen sehr guten dritten Platz erkämpft.

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Platz drei in Racice: Tom Liebscher ließ dabei sogar Olympiasieger Edward McKeever hinter sich.

Quelle: dpa

"Für den Auftakt ist das in Ordnung", erklärte der 19-Jährige bescheiden. Dabei musste sich das Talent dem serbischen Sieger Marko Dragosavljevic und Cesar de Cesare aus Ecuador nur hauchdünn geschlagen geben und er verwies immerhin den britischen Olympiasieger Edward McKeever auf Rang vier.

Er habe den Zielsprung etwas zu früh angesetzt, meinte Liebscher trotz allem sehr selbstkritisch. Doch sein Heimtrainer Jens Kühn zeigte sich mit seinem Schützling sehr zufrieden: "Tom hat fast die ganze Zeit leicht geführt, doch die Konkurrenten sind keine heurigen Hasen gewesen und der Abstand war mit dem Auge kaum auszumachen."

Zu kämpfen hatte der ehemalige Juniorenweltmeister vor allem im Halbfinale. "Er hatte einen sehr schweren Zwischenlauf erwischt und ist auch nicht besonders toll gefahren", analysierte Kühn, fügte aber hinzu: "Auch wenn er nur Platz drei belegte, hat er sich im schnellsten Halbfinale ganz klar über die Zeitregel die Teilnahme am Finale verdient. Er ließ immerhin den Weltmeister von 2011 aus Polen hinter sich."

Obwohl ihm Bundestrainer Reiner Kießler die Teilnahme am nächsten Weltcup in Poznan (31. Mai) freistellte, will Tom Liebscher die Chance nutzen, um weiter Wettkampfpraxis auf höchstem Niveau zu sammeln. Denn schon in drei Wochen finden in Portugal die Europameisterschaften statt.

Für die ist der Abiturient zwar noch nicht offiziell nominiert, doch Jens Kühn ist überzeugt: "Er befindet sich auf einem guten Weg zur EM. Und da im K2 die Olympia-Teilnehmer Ronald Rauhe und Jonas Ems in Racice ebenfalls Bronze gewannen, dürften alle Fronten hinsichtlich der Besetzung bei der EM geklärt sein. Es gibt keinen besseren Einer-Fahrer über 200 m als Tom." Bis dahin will Liebscher weiter hart arbeiten, um noch einige Reserven zu mobilisieren. Nicht zuletzt ist er auch noch in der Schule gefragt, denn nächste Woche Donnerstag steht eine mündliche Abi-Prüfung für ihn auf dem Plan.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.05.2013

A. Hofmann

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