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Dresdner Kanute Tom Liebscher gewinnt EM-Bronzemedaille

Dresdner Kanute Tom Liebscher gewinnt EM-Bronzemedaille

Tom Liebscher vom KC Dresden hat bei den Europameisterschaften der Rennkanuten im portugiesischen Montemor-o-Velho Bronze erkämpft. Der 19-Jährige fuhr im Kajak- Einer über 200 m ein starkes Rennen und musste sich nur dem Überraschungssieger Petter Öström aus Schweden und dem Serben Marko Dragosavlevic geschlagen geben.

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Tom Liebscher

Quelle: Thomas Eisenhuth

Damit sicherte sich der ehemalige Junioren-Weltmeister seine erste internationale Medaille bei den Großen. Er ließ unter anderem auch den London-Olympiasieger Edward McKeever aus Großbritannien (5.) hinter sich. "Wir freuen uns natürlich sehr, dass er Edelmetall mitbringt. Natürlich hatten wir mit einer Medaille geliebäugelt, aber fest eingeplant war sie sicher nicht", meinte Heimtrainer Jens Kühn.

Die Sprinter steuerten dazu noch eine Silbermedaille im K2 durch Ronald Rauhe und Jonas Ems bei. "Da merkt man, dass es im Sprintbereich vorwärtsgeht. Vorher war es uns nie möglich, kontinuierlich um Medaillen mitzufahren", sagte Konietzko. Der Verband hatte nach Olympia im Kurzstreckenbereich den Trainer ausgetauscht, unter der Führung des Esseners Arndt Hanisch gab's nun immerhin zwei Podestplätze über die olympischen Distanzen. "Das Gruppenklima ist super", kommentierte Liebscher. "Ich komme mit dem neuen Trainer bestens aus. Unter ihm habe ich schon bei den Junioren drei Weltmeistertitel geholt. Da weiß ich, dass was Gutes rauskommt", so der Dresdner.

Insgesamt aber zeigten sich die Verantwortlichen mit dem Abschneiden der deutschen Mannschaft, die nur einen Titel über eine olympische Distanz holte, unzufrieden. Mehrere Olympiasieger enttäuschten knapp elf Wochen vor der Heim-WM in Duisburg. "Man sieht, dass wir nicht auf Siege abonniert sind", gestand Verbandspräsident Thomas Konietzko. Statt einem Dreifach-Goldgewinn wie noch bei den Sommerspielen in London 2012 sicherte sich das deutsche Team über die olympischen Distanzen nur einen Titel durch das Nobody-Duo Max Rendschmidt/Marcus Groß. Mit sieben Podestplätzen stand lediglich einer mehr als bei Olympia zu Buche, obwohl bei der EM nicht die komplette Weltelite am Start war. Die überschaubare Ausbeute lag auch an der überraschenden Formschwäche von gestandenen Siegkandidaten wie Sebastian Brendel. "Wir haben erkannt, dass uns nichts geschenkt wird", kommentierte Konietzko, betonte aber zugleich: "Unsere Trainingsmethodik war auch nicht auf die EM ausgelegt. Wir trainieren auf die WM hin, das ist unser Saisonhöhepunkt."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.06.2013

dpa / ah

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