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Dresdner Kanute Tom Liebscher entscheidet sich für die Kurzstrecke

Dresdner Kanute Tom Liebscher entscheidet sich für die Kurzstrecke

Tom Liebscher hat die Qual der Wahl. Der 19-jährige Rennkanute vom KC Dresden erwies sich auch bei der zweiten nationalen Qualifikation in Duisburg als überragender Akteur, war bester Athlet im Kurzstreckenbereich und gehörte auch über die Mittelstrecke zur Spitze.

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Tom Liebscher

Quelle: Thomas Eisenhuth

So gewann er nicht nur die 200 Meter, sondern auch die 500 Meter und belegte über 1000 Meter einen guten sechsten Platz. "Meine Ergebnisse waren deutlich besser als gedacht", freute sich Liebscher, der sich mit seinen Top-Leistungen ins Rampenlicht paddelte und unter anderen auch den erfahrenen Potsdamer Ronald Rauhe in die Schranken wies. "Die Bundestrainer beider Disziplingruppen haben sich förmlich um ihn gerissen, weil er auf allen Distanzen so gut war. Doch bei der EM in Portugal oder der Heim-WM in Duisburg kann er nicht alles fahren, deshalb musste er sich entscheiden", erläuterte Heimtrainer Jens Kühn.

Liebscher, der letztes Jahr noch Ersatzmann bei den Olympischen Spielen in London war, wählte die Kurzstrecke und wird beim Weltcup vom 17. bis 19. Mai im tschechischen Racice im Kajak-Einer über 200 Meter starten. "Auf diese Bootsklasse soll sich Tom in dieser Saison konzentrieren. Ronald Rauhe wird dagegen nur im Zweier fahren. Man hat aus den Erfahrungen von London gelernt und plant vorerst keine Doppelstarts mehr", so Kühn. Heute düst Liebscher ins Trainingslager nach Kienbaum. Bevor er nächste Woche seinen ersten Weltcup bestreitet, muss er allerdings noch im Sportgymnasium die mündlichen Abi-Prüfungen hinter sich bringen.

In Duisburg konnte sich außerdem Liebschers Trainingsgefährtin Steffi Kriegerstein (WSV Am Blauen Wunder" als Ranglistenfünfte für die U23-Nationalmannschaft qualifizieren. Ende Mai soll sie sogar einen Start beim Weltcup in Poznan (Polen) erhalten. Ihr Vereinskollege Karl Weise schaffte dagegen den Sprung ins U23-Team der Männer noch nicht. Sein jüngerer Bruder Friedrich Weise buchte dafür das Ticket für die Junioren-EM.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.05.2013

ah

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