Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresdner Johannes Heider zum dritten Mal in Folge Sächsischer Meister im Straßenrennen

Dresdner Johannes Heider zum dritten Mal in Folge Sächsischer Meister im Straßenrennen

Das hat es noch nie gegeben: Johannes Heider aus Dresden hat zum dritten Mal in Folge die Sächsischen Meisterschaften im Straßenrennen gewonnen und sich auch bei der neunten Auflage des anspruchsvollen Waldenburger Bergpreises den Sieg geholt.

Voriger Artikel
Wenigstens reicht ein Unentschieden: Dynamo braucht gegen Bielefeld ein Remis für die Relegation
Nächster Artikel
Janßen erklärt Dynamos Zweitliga-Saison für beendet

Johannes Heider ist erneut Sachsenmeister, der Konkurrenz ließ er diesmal keine Chance.

Quelle: Daniel Förster

Waldenburg. Mit dem Titel als Sächsischer Meister darf der 26-Jährige, der aus dem Klipphausener Ortsteil Weistropp stammt und jetzt in Radeberg zu Hause ist, nun zum wiederholten Male mit der deutschen Elite in die Pedale treten. Die kurbelt am 29. Juni - eine Woche vor dem Start der Tour de France - bei der Deutschen Straßenmeisterschaft der Profis in Edermünde in Nordhessen.

Das Rundenstreckenrennen um Waldenburg führte die Rennfahrer 15 mal über eine 5,6 Kilometer lange bergige Schleife - insgesamt 84 Kilometer mit gut 2000 Höhenmetern. Nach 2:21:03 Stunden sprintete Johannes Heider über den Schlussstrich und jubelte. Damit war er sogar noch 1:52 Minuten schneller als im Vorjahr, als er im Schlussspurt knapp seinen Teamkollegen Mathias Wiele aus Potsdam hinter sich ließ. Wie schon bei seinem Soloritt 2012, als er vom Start weg die Konkurrenz deklassierte, wollte Heider "koste es, was es wolle", den Titel verteidigen, trotz einer schmerzhaften Achillessehnenentzündung im rechten Fuß.

Er biss sich auf die Zähne. Diesmal war sein Vorsprung im Ziel groß. Heider hatte gegenüber Mathias Wiele - erneut Zweiter - 22 Sekunden herausgefahren. "Johannes hatte am letzten Steilstück derart attackiert, dass ich nichts mehr entgegensetzen konnte", sagte Wiele.

Die beiden Bergspezialisten, die für das westsächsische Team Ur-Krostitzer Giant antreten, hatten sich drei Runden vor Schluss gemeinsam von einer größeren Gruppe abgesetzt. Den Sprint der Verfolgergruppe gewann ihr Teamkollege Erik Mohs, Bahnspezialist und Sprinter aus Leipzig. Damit feierte Heiders Team einen Dreifacherfolg

"Unsere Bergziegen haben einen grandiosen Auftritt hingelegt", freute sich Teamleiter Renzo Wernicke. "Unsere Männer hatten das Rennen von Anfang an unter Kontrolle und ließen der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.05.2014

D. Förster

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr