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Dresdner Hochspringer Raul Spank sieht wieder Land

Dresdner Hochspringer Raul Spank sieht wieder Land

Hochspringer Raúl Spank vom Dresdner SC hat schwere Zeiten hinter sich, doch jetzt sieht der 24-Jährige endlich wieder Land. Nachdem ein Achillessehneneinriss seine Teilnahme an den Olympischen Spielen in London verhinderte, dazu dann auch noch im linken Knie ein Einriss der Patellasehne diagnostiziert wurde, musste sich der Elbestädter einen dreimonatigen Reha unterziehen.

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Raul Spank

Dresden. Seit September befindet sich der DSC-Springer wieder im Training.

"Die Achillessehne ist sehr gut verheilt und bereitet keine Probleme mehr. Dagegen braucht die Patellasehne wohl noch ein wenig Ruhe", berichtet Spank, sieht dabein aber kein größeres Problem: "Im Moment stehen ohnehin allgemeiner Athletik- und Kraftaufbau auf dem Plan, auf die vertikalen Sprünge verzichte ich derzeit noch. Deshalb werden wir mit Trainer Jörg Elbe erst kurzfristig Ende des Jahres entscheiden, um ich die Hallensaison bestreite." Immerhin schaffte der Dresdner im letzten Winter mit 2,32 Metern bei den deutschen Hallenmeisterschaften neuen sächsischen Rekord.

Nach den Rückschlägen, die er einstecken musste, formuliert der WM-Dritte von 2009 seine Ziele jetzt vorsichtiger: "Ich möchte im nächsten Jahr konstant 2,30 Meter anbieten. Ich weiß ja jetzt aus Erfahrung, wie schnell da etwas dazwischenkommen kann", betont Spank, der sich natürlich für die Weltmeisterschaften im August in Moskau qualifizieren möchte.

Nach der verpassten Olympia-Teilnahme hat er sich mit Trainer Jörg Elbe zusammengesetzt. Beide sind zum Schluss gekommen: "Unsere Trainingsinhalte waren nicht so schlecht. Wir werden dennoch an einigen Stellschrauben drehen, aber nicht alles über den Haufen werfen." Und der DSC-Athlet hält auch weiter an der Doppelbelastung fest von Sport und Ausbildung fest. Das erste Semester seines Master-Studiums im Bereich Wirtschaftswissenschaft an der TU Dresden hat jetzt begonnen. Dennoch entflieht er erst einmal in wärmere Gefilde, fliegt am 12. November in die USA, wo er bis zum 28. November in Florida ein Trainingslager absolviert. Dort trifft er dann auch seinen Kumpel, den Dresdner Triathleten Alexander Schilling trifft, der zur Zeit in den USA studiert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.10.2012

Astrid Hofmann

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