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Dresdner Eislöwen wollen ihren tollen Saisonstart weiter veredeln

Dresdner Eislöwen wollen ihren tollen Saisonstart weiter veredeln

Mit dem heutigen Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren geht für die Dresdner Eislöwen das erste Viertel der Punktspielrunde bereits zu Ende.

Dresden.

Mit 20 Punkten rangieren die Elbestädter hinter den erwarteten Favoriten Bietigheim, Rosenheim und Landshut auf einem hervorragenden vierten Platz.

Selbst Trainer Thomas Popiesch schwärmte zuletzt nach dem 7:2-Sieg gegen Heilbronn: "Das erste Drittel war mit das Beste, was ich in den letzten Jahren hier erlebt habe." Neuzugang Marius Garten, der aus Hannover an die Elbe wechselte, findet: "Die Mannschaft besitzt unglaublich viel Potenzial, da ist sogar noch Luft nach oben."

Als einen wesentlichen Unterschied zum vergangenen Jahr sieht Popiesch die größere "Aggressivität, mit der wir vorn reingehen, ohne dabei die Defensive zu vernachlässigen". Auffällig zudem, dass nicht nur das kongeniale Finnen-Duo Sami Kaartinen und Top-Scorer Tomi Pöllänen regelmäßig Tore schießt, sondern dass in dieser Saison bislang die Verantwortung auf breitere Schultern verteilt ist und auch der zweite und dritte Block kontinuierlich punktet. So trugen sich in den ersten zehn Spielen 13 Cracks in die Torschützenliste ein, 15 Spieler haben drei oder mehr Scorerpunkte auf ihrem Konto.

Nicht zuletzt hält bisher auch Goalie Kevin Nastiuk, was man sich von ihm erhofft hat. Mit einem Schnitt von 2,25 Gegentoren liegt er in der Liga-Statistik auf dem vierten Platz. Und dass sechs Saisonsiege in zehn Spielen natürlich auch das Selbstvertrauen stärken, versteht sich von selbst. "Wenn wir an unsere Leistungsgrenze gehen, können wir jeden schlagen, wie wir gesehen haben", betont Trainer Popiesch.

Das wollen seine Schützlinge auch an diesem Freitag in Kaufbeuren und am Sonntag daheim (18 Uhr) gegen den Tabellendritten Landshut wieder bestätigen. In Kaufbeuren erwartet die Eislöwen ein heißer Tanz, auch wenn die Allgäuer derzeit nur auf dem neunten Rang zu finden sind. "Sie hatten in diesem Jahr eine ähnliche Situation wie wir in der vergangenen Saison. Sie mussten zu Beginn nur Auswärtsspiele bestreiten. Sie konnten fast ein Jahr nicht in ihr Stadion und wollen es gegen uns natürlich mit einem richtigen Feuerwerk einweihen", ist der Coach überzeugt.

Er warnt zudem: "Manch einer hat Kaufbeuren vielleicht bisher auch etwas unterschätzt." So verfügen die Joker zum Beispiel mit dem Ex-Eislöwen Max Schmidle und mit Michael Kreitl DEL-erprobte Stürmer. "Wir müssen läuferisch auf der Höhe sein, dürfen sie erst gar nicht zu ihrem Spiel kommen lassen und müssen natürlich die Zweikämpfe gewinnen", fordert Popiesch. Und sein Spieler Marius Garten fügt an: "Vor allem in den ersten zehn Minuten werden sie richtig Gas geben. Da müssen wir dagegenhalten und sollten vor allem Strafzeiten vermeiden."

Auf ein Spitzenspiel dürfen sich die Dresdner Fans dann am Sonntag freuen, wenn der EV Landshut seine Visitenkarte in der Energie-Verbund-Arena abgibt. Beim Hinspiel mussten sich die Dresdner erst im Penaltyschießen geschlagen geben. Einen Schlagabtausch auf Augenhöhe dürfte es auch diesmal geben. "Landshut ist eine sehr eingespielte, stabile Mannschaft mit einem guten Torhüter", weiß Thomas Popiesch, der sicher die richtigen taktischen Mittel finden wird, um seine Jungs auf das Duell einzustellen. Verzichten muss der Eislöwen-Trainer auch an diesem Wochenende noch auf die verletzten David Hajek und Feodor Boiarschinov.

Tipp für die Fans: Beim Heimspiel am Sonntag können noch Tickets für den Sonderzug am 28. Dezember nach Bad Nauheim geordert werden. Der Ticketpreis (inklusive Eintritt) beträgt 70 Euro.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.10.2013

Astrid Hofmann

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