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Dresdner Eislöwen wollen gegen Ravensburg zurück in die Erfolgsspur

Eishockey, DEL 2 Dresdner Eislöwen wollen gegen Ravensburg zurück in die Erfolgsspur

Die entscheidende Phase der Eishockey-Saison rückt immer näher. Noch fünf Spiele sind in der Vorrunde zu absolvieren. Auch für die Dresdner Eislöwen geht es an diesem Wochenende um wichtige Punkte, um vielleicht doch noch den direkten Einzug in die Playoffs zu schaffen.

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Dresden. Die entscheidende Phase der Eishockey-Saison rückt immer näher. Noch fünf Spiele sind in der Vorrunde zu absolvieren. Auch für die Dresdner Eislöwen geht es an diesem Wochenende um wichtige Punkte, um vielleicht doch noch den direkten Einzug in die Playoffs zu schaffen. Dabei müssen die Schützlinge von Trainer Bill Stewart am Freitagabend in eigener Halle gegen den Tabellenvierten Ravensburg und am Sonntag beim Zweiten Bremerhaven zwei besonders harte Nüsse knacken. Nach den beiden Niederlagen gegen Crimmitschau und Riessersee wollen die Elbestädter wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Marius Garten gibt zu: „Nachdem wir fünf Wochen einen Lauf hatten, schaltet man wohl automatisch etwas ab, glaubt, das rollt schon. Doch wir wissen selbst, dass wir schlecht gespielt haben, meist einen Schritt zu langsam waren. Das ist eine mentale Frage. Wir müssen uns im Kopf wieder klar machen, dass wir uns für den Erfolg immer wieder aufs Neue quälen müssen.“

Die richtige Reaktion erwartet auch Bill Stewart von seinen Jungs, die in dieser Woche hart gearbeitet hätten. „Wir brauchen nicht mehr darüber sprechen, was wir da abgeliefert haben. Wir haben einen Dämpfer bekommen, dürfen jedoch nicht die negativen Erfahrungen im Kopf behalten, sondern müssen unser langfristiges Ziel im Auge haben. Ich vergleiche es gern mit einer langen Allee. Wer schon nach der ersten Kreuzung zweifelt, wird nicht erfolgreich sein. Unsere Aufgabe war es in den letzten Tagen, als Automechaniker zu fungieren und unser Gefährt durch Kommunikation als Team gemeinsam wieder in Gang zu bringen. Es lag nicht am Auto, sondern an den einzelnen und individuellen Anpassungen, die wir vorgenommen haben. Wir wollen für die wichtigste Zeit des Eishockey-Jahres bereit sein. Das ist jene Zeit, in der es draußen wärmer und in der Natur wieder grüner wird. Viele Teams erleben diese Zeit nicht mehr im Spielbetrieb. Wir wollen aber ganz bestimmt noch dabei sein.“ Die Mannschaft habe in dieser Woche wieder einen Schritt nach vorn gemacht, ist der Coach überzeugt.

Die Reise nach Bremerhaven wird für die Eislöwen eine ganz besondere sein, schließlich treffen sie an der Küste auf ihren langjährigen Trainer Thomas Popiesch. Für Bill Stewart spielt das zwar keine Rolle, er betont aber: „Wenn man als Trainer sieben Jahre an einem Ort arbeitet, hat man etwas ganz Besonderes geleistet. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass er ein sehr gutes Team zusammengestellt hat.“ Für Marius Garten wird es vor allem eine Rückkehr an seine ehemalige Wirkungsstätte, immerhin spielte er vier Jahre für die Fischtown Pinguins. „Ich habe noch gute Kontakte zu einigen Spielern“, so der Stürmer, dessen Freundin Jana ebenfalls in Bremerhaven wohnt. Aber am Freitag gilt erst einmal alle Konzentration der Eislöwen dem Spiel gegen Ravensburg.

Von Astrid Hofmann

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