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Dresdner Eislöwen wollen auch in Rosenheim punkten

Dresdner Eislöwen wollen auch in Rosenheim punkten

Mit dem 2:0-Sieg bei Vorjahresmeister Landshut haben die Eislöwen ihren Beutezug in der 2. Bundesliga fortgesetzt. Noch vor dem ersten Heimspiel der Saison gegen Kaufbeuren wollte Trainer Thomas Popiesch nicht von einer Aufholjagd sprechen, seine Cracks befinden sich aber mittendrin.

Dresden .

Von Astrid Hofmann

Dresden (DNN). Mit dem 2:0-Sieg bei Vorjahresmeister Landshut haben die Eislöwen ihren Beutezug in der 2. Bundesliga fortgesetzt. Noch vor dem ersten Heimspiel der Saison gegen Kaufbeuren wollte Trainer Thomas Popiesch nicht von einer Aufholjagd sprechen, seine Cracks befinden sich aber mittendrin. Seit dem Derbysieg in Crimmitschau landeten die Elbestädter den vierten Erfolg in Serie.

Die drei Punkte in Landshut hatte dabei selbst Thomas Popiesch nicht unbedingt auf der Rechnung: "Das war nicht zu erwarten, doch mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat es geklappt. Und diesmal haben wir gerade in den entscheidenden Momenten auch die Tore gemacht", erklärte der Coach, der sich dabei vor allem auf seinen Top-Scorer Carsten Gosdeck offensichtlich immer wieder verlassen kann. Der gebürtige Kölner, der mit Popiesch schon in Weißwasser glänzend zusammenarbeitete, erzielte in acht Spielen bislang acht Tore und steht mit insgesamt zwölf Punkten an der Spitze der internen Bestenliste.

Mit den Erfolgen im Rücken können die Eislöwen heute auch mit breiter Brust die Reise nach Rosenheim antreten. Beim Vorjahresfinalisten wollen die Dresdner auf jeden Fall wieder punkten. Ein Spaziergang wird das aber trotzdem nicht. Nach einem zwischenzeitlichen Tief haben sich die Rosenheimer am letzten Wochenende mit Siegen gegen die Lausitzer Füchse und gegen Schwenningen wieder stabilisiert. Besonders heiß auf die Partie dürfte Goalie Pasi Häkkinnen sein, der im Sommer von den Starbulls für den Kanadier Norm Maracle als Nummer eins verpflichtet wurde. Vor zwei Jahren noch hütete der Finne den Kasten der Eislöwen. "Rosenheim geht mit vier Reihen ein hohes Tempo", weiß Popiesch und gibt als Marschroute vor: "Wir versuchen, sie schon im gegnerischen Drittel attackieren und die neutrale Zone dicht machen."

Am Sonntag erwarten die Popiesch-Schützlinge die Fischtown Pinguins in der EnergieVerbund Arena. Die erste Begegnung hatten die Eislöwen an der Küste mit 5:2 für sich entschieden. "Das war unser bisher bestes Auswärtsspiel. Aber Bremerhaven ist mit sechs Siegen in Folge die Mannschaft der Stunde. Es wird eine sehr schwere Aufgabe", so der "Löwen-Bändiger", der weiterhin auf Max Prommersberger und Bruce Becker verzichten muss. Im Team der Fischtown Pinguins steht mit Brendan Cook übrigens der Top-Scorer der Liga (19 Punkte), aber auch Ex-Eislöwe Björn Bombis steht dem Kanadier mit 16 Zählern kaum nach.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.11.2012

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