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Dresdner Eislöwen wollen Ostern den Klassenerhalt feiern - weiter akute Finanzprobleme

Dresdner Eislöwen wollen Ostern den Klassenerhalt feiern - weiter akute Finanzprobleme

Für die Dresdner Eislöwen heißt es in den nächsten fünf Tagen nicht etwa Ostereier suchen, sondern Punkte sammeln. Gleich drei Spiele stehen zum Fest auf dem Plan.

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Dresden . Am heutigen Gründonnerstag gastieren die Elbestädter bei den Bietigheim Steelers, danach geht es die Küste, wo am Ostersonnabend die Fischtown Pinguins warten. Und zum Abschluss empfangen die Popiesch-Schützlinge am Montag um 16 Uhr in eigener Arena den SC Riessersee. Nach den bisherigen vier Begegnungen der Abstiegsrunde liegen die Eislöwen gut im Rennen, haben bereits neun Zähler auf ihrem Konto und könnten mit einem weiteren Drei-Punkte-Erfolg fast schon den Klassenerhalt feiern.

Doch Trainer Thomas Popiesch will sich mit solchen Rechenspielchen nicht beschäftigen: "Wir schauen nicht auf die Tabelle, sondern nur auf uns und das nächste Spiel. Mit Bietigheim erwartet uns eines der besten Teams dieser Runde. Die Steelers sind gut organisiert und sehr offensivstark. Deshalb müssen wir von der ersten Minute an hellwach und konzentriert sein, um nicht gleich Gegentore zu fangen", betont der Coach, der anschließend mit seinen Cracks im Ellental übernachtet, um am Karfreitag die lange Reise nach Bremerhaven anzutreten. Bei den Fischtown Pinguins brennt mittlerweile schon der Baum, denn mit zwei Punkten liegen die Küstenstädter abgeschlagen am Tabellenende und nur noch ein Sieg gegen Dresden würde die Gastgeber noch einmal hoffen lassen. Doch auch die Eislöwen haben keine Punkte zu verschenken.

Bezahlt wird die Übernachtung der Mannschaft übrigens von der Betriebsgesellschaft der Eislöwen, die alles dafür tun will, dass Dresden auch in der kommenden Saison zweitklassig bleibt. Dabei sind die Elbestädter gerade derzeit klamm bei Kasse, denn bisher gibt es noch keine Signale, dass die Stadt die von den Eislöwen eingeforderten Gelder für die Ausfälle während der Dachhavarie überweist. Geschäftsführer Matthias Broda hatte 100 000 Euro geltend gemacht. "Die Stadt hat jetzt erst ein Gutachten in Auftrag gegeben, dass unsere Ansprüche prüfen soll. Es gibt da bei uns schon einen Liquiditätsengpass", sagt Pressesprecher Andreas Rautert zur schwierigen Situation. Doch jetzt steht erst einmal der sportliche Kampf um den Klassenerhalt im Vordergrund.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.04.2012

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