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Dresdner Eislöwen wollen Füchse auf Distanz halten

Dresdner Eislöwen wollen Füchse auf Distanz halten

Die Dresdner Eislöwen haben die letzten beiden Derbys gegen die Lausitzer Füchse in eigener Halle deutlich mit 2:6 und 2:7 verloren. Das erste Duell allerdings ging im Fuchsbau mit 4:2 an die Elbestädter.

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Die Cracks aus Dresden und Weißwasser werden sich heute Abend bestimmt nichts schenken.

Quelle: imago

Dresden/Weisswasser. Wenn heute (19.30 Uhr) beide Teams erneut in Weißwasser aufeinandertreffen, wollen die Dresdner die Bilanz auf jeden Fall mit einem Sieg ausgleichen. Und das nicht nur, weil Derby-Siege nun einmal besonders schön sind.

Für Trainer Thomas Popiesch ist etwas anderes viel wichtiger: "Egal, gegen wen wir jetzt spielen, wir müssen Punkte sammeln. Wir befinden uns im letzten Viertel der Vorrunde und die Mannschaften liegen alle sehr eng beieinander. Natürlich sind bei uns alle heiß aufs Derby und wir möchten uns für die Heimniederlagen revanchieren, aber in erster Linie sind die Füchse und auch am Sonntag daheim Bad Nauheim unmittelbare Konkurrenten für uns im Kampf um die Playoff-Plätze", betont der "Löwen-Bändiger".

Der Blick auf die Tabelle gibt dem erfahrenen Eishockey-Lehrer Recht: Dresden hat als Sechster 62 Punkte auf dem Konto, der Tabellenelfte Bad Nauheim 56 Zähler. Dazwischen rangieren die Lausitzer mit 60 Punkten, aber zwei Spielen weniger, auf dem achten Platz. "Es ist klar, dass die Spiele jetzt immer intensiver werden, darauf müssen wir uns einstellen und die Intensität so hoch halten, dass wir unser Ziel erreichen können. Und das heißt ganz klar, den Sprung in die Playoffs schaffen", so Popiesch, der weiß, was seine Mannschaft im Fuchsbau erwartet: "Sie haben sehr kreative Sturmreihen, verstehen sich auf ein schnelles Umkehrspiel und ein gutes Powerplay, auch die Verteidigung steht stabil und wenn Torhüter Jonathan Boutin einen guten Tag hat, ist es sehr schwer, ihn zu bezwingen."

Das sieht der Dresdner Verteidiger Lukas Slavetinsky ähnlich: "Auch wenn Weißwasser zuletzt einen kleinen Hänger hatte, haben sie schon oft genug gezeigt, wozu sie in der Lage sind. Auch gegen uns. Diesmal dürfen wir uns nicht so naiv anstellen", fordert der erfahrene Verteidiger. Er fügt lächelnd an: "Dass wir zuletzt eins aufs Dach von ihnen bekommen haben, konnte ich erfolgreich verdrängen." Die Personalsituation bleibt weiter angespannt, denn mit den Langzeitverletzten Sami Kaartinen, Feodor Boiarchinov und Bruce Becker fehlen wichtige Leistungsträger und auch John Koslowski und Sebastian Zauner sind nicht einsatzfähig. Zumindest mit Kai Wissmann und Jo- nas Müller kann der Coach planen. Für die Lausitzer ist der Druck vor den beiden Sachsenderbys am Wochenende nicht unerheblich. Nach zuletzt nur einem Sieg aus sieben Spielen stehen die Ostsachsen schon unter Zugzwang. Denn der Vorsprung auf den ersten Nicht-Playoff-Platz elf beträgt nur vier Zähler. Für EHC-Coach Dirk Rohrbach ist deshalb klar: "Das kommende Wochenende ist für uns richtungsweisend."

Dabei dürften die Füchse an die vergangenen Derbys gute Erinnerungen haben. Neben den beiden Siegen gegen die Eislöwen gewann man gegen die Crimmitschauer Eispiraten sogar alle drei Duelle. Allerdings: Die Erfolge gegen die Eispiraten gelangen jeweils nur mit einem Tor. "Natürlich müssen wir uns im Vergleich zu den letzten Matches deutlich steigern. Jeder muss konzentrierter und entschlossener zu Werke gehen", fordert Trainer Rohrbach, der definitiv auf den Gesperrten Sean Fischer verzichten muss. Dagegen scheint ein Comeback von Top-Scorer Jonas Johansson nicht völlig ausgeschlossen. Der Schwede erlitt am 30. Dezember 2014 beim Spiel gegen Landshut eine Rippenfraktur. Seit einigen Tagen steht Johansson wieder auf dem Eis. Mit dem Verlust des 30-Jährigen geriet Weißwasser in den Abwärtsstrudel. Ob der Stürmer allerdings schon heute wieder mit von der Partie sein kann, entscheidet sich kurzfristig.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.01.2015

Astrid Hofmann und Sebastian Ma

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